OTS0033   12. Feb. 2012, 15:56

Leitner: Sozialdemokratie steht für Freiheit, Gleichheit und Frieden

Rehabilitierungsgesetz stellt einen historischen Meilenstein in der Aufarbeitung des Austrofaschismus dar


"Die Ereignisse des 12. Februars 1934 prägten
die österreichische Geschichte nachhaltig. Als der christlich-soziale
Bundeskanzler Dollfuss im März 1933 die Demokratie ausschaltete und
ein faschistisches System zu errichten begann, war es die
Sozialdemokratie, die Widerstand leistete und für die Grundwerte der
Republik: Freiheit, Gleichheit und Frieden eintrat", erinnert der
Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner in Anwesenheit von NR
Anton Heinzl und dem SJNÖ-Vorsitzenden Andreas Beer anlässlich des
Gedenkens der Februarereignisse 1934 in St. Pölten.

"Die Ereignisse vor mehr als 70 Jahren sollten für uns
SozialdemokratInnen ein Auftrag sein, den Opfern von damals zu
gedenken. Ihren Einsatz für die Verteidigung der jungen
Republik und den Kampf gegen Faschismus gilt es stets zu würdigen und
in Erinnerung zu behalten. Das sind wir den Opfern der damaligen
Ereignisse schuldig", so NR Anton Heinzl, Landesobmann der
Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer NÖ.

Mit dem Beschluss des Rehabilitierungsgesetzes zeigt das offizielle
Österreich, dass es sich mit einem der schwierigsten Kapitel seiner
Geschichte offen und kritisch auseinandersetzt. "Die Opfer von Justiz
und Verwaltung der Zeit von 1933 bis 1938, die für ein demokratisches
und freies Österreich eingetreten sind, werden mit diesem Gesetz
rehabilitiert, und es wird all jenen Menschen Anerkennung gezollt,
die zwischen 1918 und 1938 dieses Ziel verfolgt haben. Zweifellos
stellt das Rehabilitierungsgesetz einen historischen Meilenstein in
der Aufarbeitung der Zeit des Austrofaschismus dar", so Leitner
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0033 2012-02-12 15:56 121556 Feb 12 NSN0001 0257



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