• 09.02.2012, 14:25:20
  • /
  • OTS0150 OTW0150

facebook-Roman-Autor Burstein kritisiert künstliche Erregung um Datenschutz

Schrems sei "Posterboy einer nur scheinbaren Protestbewegung wohlstandsverwahrloster Mittelstandskinder"

Wien (OTS) - Eine künstliche Erregung rund um Datenschutzprobleme
bei der Internetplattform facebook sieht Fabian Burstein, Autor des
ersten Facebook-Romans "Statusmeldung". "Niemand wird durch
staatliche Institutionen gezwungen, via facebook persönliche Daten
preiszugeben. Anders als etwa bei der E-Card handelt es sich um eine
Vereinbarung, die zwei Private miteinander schließen, indem User die
Nutzungsbedingungen und Datenverwendungsrichtlinien von facebook
akzeptieren", so Burstein. Wer trotz der Sensibilisierung durch
andere Medien noch immer "Sex- und Suff-Fotos" oder Beschimpfungen
seines Chefs online stelle, sei selber schuld und dürfe sich nicht
beschweren, wenn facebook diese Daten zum Beispiel zu einer
persönlichen Chronik verarbeite.

Die rechtlichen Schritte des Österreichers Max Schrems gegen
facebook sieht Burstein deshalb als überflüssig. Schrems mache sich
damit zum "Posterboy einer nur scheinbaren Protestbewegung
wohlstandsverwahrloster Mittelstandskinder", die von den wahren
Problemen des wuchernden Überwachungsstaates ablenke. In seinem
facebook-Roman "Statusmeldung" schildert Burstein in dramatischer
Weise die Folgen des Verlustes von Privatsphäre im Web 2.0.

Rückfragehinweis:
Emilia Hager
edition a
Tel.: +43 (0) 0676 5409420

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel