OTS0126   9. Feb. 2012, 12:51

Korun zu Gudenus: Wer sich mit Terrorregimen verbrüdert, ist in einem Parlament fehl am Platz

Nach Kadyrow-Verbrüderung folgt FPÖ-Gruselmärchenstunde


"Wer keine Ahnung von Asyl und den Problemen von
schutzsuchenden Menschen hat, sollte wenigstens den Mund halten",
fordert Alev Korun, Menschenrechtssprecherin der Grünen, nach dem
jüngsten Ausritt des stellvertretenden FPÖ-Bundesparteiobmanns Johann
Gudenus zu AsylwerberInnen. Die Aussagen Gudenus, wahrscheinlich als
Reaktion auf sein Treffen mit dem tschetschenischen Präsident Ramsan
Kadyrow in Grosny, sind hasserfüllt und jenseitig.

"Tatsache ist vor allem: Die Asylanträge sind in Österreich von 2002
bis 2011 um 64 Prozent zurückgegangen", hält Korun fest und fordert
Gudenus auf, sich für seine Verbrüderung mit dem Terrorregime in
Tschetschenien zu entschuldigen. "Doch Gudenus denkt offensichtlich
'Frechheit siegt' und setzt mit seinen heutigen Aussagen nach seiner
jenseitigen Tschetschenienreise noch eins drauf."
Die FPÖ Gruselmärchenstunde mit den gewohnten Unwahrheiten und
infamen Unterstellungen, wie z.B. AsylwerberInnen würden sofort mehr
Sozialleistungen bekommen als ÖsterreicherInnen, ist erbärmlich und
unwahr.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0126 2012-02-09 12:51 091251 Feb 12 FMB0006 0164



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