PVÖ-Wien Lindenmayr: PVÖ hat vernünftige, nachvollziehbare und faire Vorschläge zur Pensionsreform
Wien (OTS/SPW) - "Die Debattenbeiträge von PVÖ-Vorsitzenden;
Bundesminister a. D. Karl Blecha am Mittwoch Abend im ORF im Rahmen
des Club 2 haben einmal mehr unterstrichen, dass der
Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) klare, vernünftige und faire
Vorschläge zum Thema Pensionsreform hat", stellte Donnerstag der
Landessekretär des PVÖ Wien, Landtagsabgeordneter Siegi Lindenmayr,
fest.****
"Die von Blecha mit Sachwissen artikulierten Rezepte des PVÖ haben
Hand und Fuß, berücksichtigten die reale soziale Situation der
PensionistInnen, sie sind ausgewogen und zudem sehr wohl vom Wissen
um die Verantwortung der älteren Generation um das Wohl des Staates
getragen", so Lindenmayr weiter. Ziel des PVÖ sei es - wie auch
Blecha unmissverständlich ausführte - das faktische
Pensionsantrittsalter an das gesetzliche heranzuführen. Dazu müssten
allerdings vordringlich mehr altersgerechte Arbeitsplätze in den
Unternehmen geschaffen und die Zahl der Invaliditätspensionen
hauptsächlich in der Altersgruppe der 20- bis 50-Jährigen verringert
werden. Das solle u.a. durch verstärkte Rehabilitationsbemühungen,
aber auch durch die Ausweitung der Gesundheitsvorsorge in den
Betrieben selbst erreicht werden. Für den PVÖ durchaus vorstellbar
sei zudem - und darauf habe Blecha ebenfalls hingewiesen - ein Malus
für Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen vor dem gesetzlichen
Pensionsantrittsalter aus dem Arbeitsprozess drängten, so Lindenmayr.
"Eines darf es beim Sparpaket zur Sanierung des Staatshaushaltes
nicht geben - eine unproportionale, einseitige Belastung von sozial
Schwächeren, wie u.a. die große Mehrheit der PensionistInnen, während
die Wohlhabenden, von denen viele von der Krise sogar profitiert
haben, keinen ihrer finanziellen Situation entsprechenden Beitrag
leisten", betonte Lindenmayr abschließend. (Schluss)
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