• 09.02.2012, 12:30:05
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FP-Jell-Wiesinger: Wohnen in Zementfabrik - Verkehrsinfarkt vorprogrammiert

SPÖ-Bezirksvorsteher hilflos

Wien (OTS) - Nun ist es fix: Auf den Gründen einer ehemaligen
Zementfabrik im niederösterreichischen Kaltenleutgeben werden gegen
den Widerstand der sehr aktiven Bürgerinitiative "Rodaun droht
Verkehrsinfarkt" und der Bezirksvertretung von Liesing 450 Wohnungen
gebaut. Damit führt die sozialistisch dominierte Stadtregierung die
Dezentralisierung ad absurdum", erklärt FPÖ-BvStv. Mag. Gabriele
Jell-Wiesinger und führt als pikantes Detail an, dass die Genossen im
Rathaus den Liesinger SPÖ-Bezirksvorsteher mit der Entscheidung, 450
Wohnungen bauen zu wollen, im Regen stehen ließen.

Ungeachtet der Tatsache, dass die Kaltenleutgebenerstraße schon jetzt
an der Grenze ihrer Kapazität angelangt ist, werden durch den
geplanten Wohnbau die Anrainer massiv belastet. "Realistisch ist mit
täglich rund 1.000 zusätzlichen Fahrten durch das Nadelöhr zu
rechnen", warnt Jell-Wiesinger. Aber das scheint wohl niemanden zu
interessieren, wenn es darum geht, einem SPÖ-nahen Firmengeflecht
lukrative Aufträge zukommen zu lassen.

Ein Blick in die Gesellschafterstruktur der "Waldmühle Rodaun
Errichtungs- und VerwertungsGmbH" schafft Klarheit. So ist etwa die
tiefrote GPA Privatstiftung 17%-Eigentümer der Gesellschaft. Weitere
49% gehören dem Wohnfonds Wien. Hierbei stellt sich die Frage, warum
ein Wiener Wohnfonds in Niederösterreich Wohnungen baut, die ohnehin
knappen finanziellen Ressourcen weiter verkürzt und diese privaten
Wohnbauwerbern und Wohnbausanierungswerbern in Wien vorenthält.

"Die Stadt Wien und ihre vorgelagerten Dienststellen und Unternehmen
sollten sich auf Wiener Interessen besinnen und nicht zum Nachteil
der Wiener Bevölkerung im Umland herumpfuschen", so Jell-Wiesinger.
Die FPÖ-Liesing wird jedoch weder Bezirks- noch Rathaus-SPÖ aus der
Pflicht entlassen, ein taugliches und leistbares Verkehrskonzept für
das zusätzliche Verkehrsaufkommen zu entwickeln. Das Liesinger
Bezirksbudget darf hierzu nicht herangezogen werden. (Schluss)fp

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747

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