• 08.02.2012, 13:34:15
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Fünf Jahre Weiterbildungsakademie Österreich, wba

Österreichisches Pioniermodell schafft seit 2007 verbindliche Qualitätsstandards für Erwachsenenbildner/innen Wien (OTS) - Am 01. Februar 2007 wurde die Weiterbildungsakademie Österreich, wba, ein europaweit einzigartiges System zur Standardisierung der Aus- und Weiterbildung von Erwachsenenbildner/innen, ins Leben gerufen. An ihrer Gründung waren alle zehn maßgeblichen Weiterbildungsverbände Österreichs, die in der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs, KEBÖ, vereinigt sind, gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung, bifeb), einer Einrichtung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, beteiligt. Mittlerweile gilt die wba als europäisches best-practice-Modell zur Professionalisierung und Qualitätssicherung der Erwachsenenbildung und kann auf über 1.100 wba-Studierende, 455 vergebene Zertifikate sowie 114 Diplome zum "Erwachsenenbildner" bzw. zur "Erwachsenenbildnerin" und kontinuierlich steigende Anmeldezahlen verweisen. www.wba.or.at Transparenz und verbindliche Standards "Für Erwachsenenbildner/innen wird es immer wichtiger, ihre Qualifikationen klar nachweisen zu können. Mit über 1.100 wba-Studierenden innerhalb von nur fünf Jahren wird deutlich, dass der Bedarf an einem verbindlichen, standardisierten Kompetenznachweis vorhanden ist, und wir damit eine Lücke im Bildungssektor schließen", erklärt Mag. Karin Reisinger, Leiterin der wba-Geschäftsstelle in Wien. Das Besondere an der wba: da an ihrer Gründung alle maßgeblichen Weiterbildungsverbände Österreichs beteiligt waren (Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser Österreich, ARGE; Berufsförderungsinstitut Österreich, bfi; Büchereiverband Österreichs, BVÖ; Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich; Ländliches Fortbildungsinstitut, LFI; Ring Österreichischer Bildungswerke; Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, VÖGB; Verband Österreichischer Volkshochschulen, VÖV; Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich, VWG; Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich, WIFI), ist das wba-Zertifikat bzw. -Diplom national wie international breit anerkannt. Träger der wba ist das bifeb), eine Einrichtung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. "Mit der wba ist ein Vorzeige-Modell für die gute Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und gemeinnützigen Verbänden gelungen, das europaweit beispielgebend ist", so bifeb)-Direktorin Dr. Margarete Wallmann, die auch Vorsitzende des Lenkungsgremiums der wba ist. Die wba bringe Transparenz in den Ausbildungsmarkt und schärfe das Berufsbild der Erwachsenenbildner/innen. Die damit einhergehende Aufwertung der Branche liege sowohl im Sinne der in der Erwachsenenbildung Beschäftigten als auch im Sinne der Besucher/innen von Weiterbildungsveranstaltungen. Internationale Anerkennung Die wba ist ein Pionierprojekt, für das Österreich innerhalb unterschiedlicher Fachkreise in ganz Europa große Beachtung findet. Nicht nur die steigenden Anmeldezahlen, auch das rege Interesse anderer Länder zeigt, dass dieses Modell eine erfolgreiche Zukunft vor sich hat. "Die wba wird in zahlreichen EU-Studien wie beispielsweise einer Studie des European Centre for the Development of Vocational Training, Cedefop, als internationales best-practice-Modell für die Professionalitätsentwicklung der Ausbildner/innen in der Erwachsenenbildung und die Anrechnung von informell und nonformal erworbenen Kompetenzen herangezogen - das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Wallmann. wba ermöglicht Durchlässigkeit zwischen Erwachsenenbildung und hochschulischer Aus- und Weiterbildung "Wir wollen uns nicht auf den Erfolgen der letzten fünf Jahre ausruhen, sondern arbeiten stets daran, unserer Vorreiterrolle in der Erwachsenenbildung gerecht zu werden. Priorität haben dabei die Themen hochschulische Anbindung sowie die lernergebnisorientierte Umgestaltung unseres Curriculums, mit der wir auf einen gesamteuropäischen Trend, den Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR), reagieren", so Reisinger. Ein Meilenstein im Bereich hochschulische Anbindung war die Entwicklung des Universitätslehrganges "Erwachsenenbildung/Weiterbildung", der am 24. März 2011 startete und als erstes Hochschulstudium erstmals auch Diplomanden der wba einen Zugang ermöglicht. Der Lehrgang wurde von der Universität Klagenfurt gemeinsam mit dem bifeb) sowie mit Vertreter/innen des bm:ukk, der wba und von Erwachsenenbildungseinrichtungen entwickelt. Weiters erfreulich: Ab Oktober 2012 ermöglicht das wba-Diplom mit Schwerpunkt Bildungsmanagement die Teilnahme am berufsbegleitenden zweijährigen Universitätslehrgang "Bildungsmanagement - Educational Management MSc", einer Kooperation der Donau-Universität Krems und des bifeb). Information aus erster Hand Die Mitarbeiter/innen der wba stehen das ganze Jahr für kostenlose Informationsgespräche zur Verfügung. Tel.: 01/ 524 2000 E-Mail: [email protected] Interessierte können sich darüber hinaus im Rahmen der BeSt 2012 persönlich informieren. Termin: 09.-11. März 2012 jeweils von 16-18 Uhr Ort: Wiener Stadthalle, Vogelweidplatz 7-9, 1150 Wien Qualität hoch drei Seit Oktober 2011 bildet die wba gemeinsam mit Ö-Cert, dem Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung in Österreich (www.oe-cert.at) sowie der Initiative Erwachsenenbildung (www.initiative-erwachsenenbildung.at) die Bürogemeinschaft "bifeb) wien" in der Siebensterngasse 21/2, 1070 Wien. Damit sind gleich drei einzigartige Qualitätsinitiativen im Bereich der Erwachsenenbildung an einem Ort vereint. Mit der wba, Ö-Cert und der Initiative Erwachsenenbildung setzen das bm:ukk und die Länder weitere wichtige Schritte zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung der Erwachsenenbildung in Österreich. Der Weg zum wba-Zertifikat Interessierte Erwachsenenbildner/innen drücken als wba-Studierende nicht die Schulbank im klassischen Sinn, sondern durchlaufen die wba großteils virtuell. Um ein anerkanntes wba-Zertifikat zu erlangen, müssen neben aus-reichend Praxiserfahrung Wissen über Pädagogik, Gesellschaft und Bildung, didaktische und soziale Kompetenz sowie Management- und Beratungskompetenz nachgewiesen werden. Der Weg durch die wba beginnt mit einer "Standortbestimmung", in der bereits erworbene Kompetenzen und Zeugnisse überprüft und anerkannt werden. Fehlende Kompetenzen werden nach einem individuellen Bildungsplan nachgeholt und unter Beweis gestellt. Passende Bildungsangebote werden von allen mitwirkenden Bildungspartnern in ihren Institutionen bereitgestellt. Wer schließlich alle im Studienplan geforderten Kompetenzen in einem speziellen Anerkennungsverfahren nachweist, kann die zwei aufeinander aufbauenden Abschlüsse "wba-Zertifikat" und "wba-Diplom" erwerben. wba - Kompetenz braucht Anerkennung Die wba ist ein Zertifizierungssystem für Erwachsenenbildner/innen (Trainer/innen, Bildungsmanager/innen, Berater/innen und Bibliothekare/innen). Das Verfahren setzt erwachsenenbildungsspezifische Praxis voraus und erkennt bereits vorhandene Qualifikationen an. Fehlende Kompetenzen können über Angebote am Erwachsenen- bzw. Weiterbildungsmarkt erworben werden. Abschlüsse gibt es auf zwei Stufen: Zertifizierte/r Erwachsenenbildner/in und Diplomierte/r Erwachsenenbildner/in mit ausgewiesenem Fachbereich. Die wba setzt einen wichtigen Schritt in Richtung Professionalisierung der Erwachsenenbildung. Bisher wurden 455 wba-Zertifikate und 114 wba-Diplome vergeben. Mehr Infos unter: www.wba.or.at Rückfragehinweis: ~ Weiterbildungsakademie Österreich, wba Mag. Karin Reisinger Siebensterngasse 21/2, 1070 Wien Tel.: 01/ 524 2000 DW 12 Mail: [email protected] www.wba.or.at comm:unications, Agentur für PR, Events & Marketing Mag. Nina Weiß und Mag. Monika Strachalski, MA Liechtensteinstraße 12/9, 1090 Wien Tel.: 01/ 315 14 11 Mail: [email protected] www.communications.co.at ~ Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4747/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0156 2012-02-08/13:34 081334 Feb 12

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