- 08.02.2012, 12:25:56
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Kälte lässt die Telefonleitungen der ÖAMTC-Notrufzentrale heiß laufen (Teil 1, + Fotos)
Im Februar bisher 27.711 Pannenhilfe-Anrufe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland
Wien (OTS) - Seit Anfang Februar herrscht Ausnahmezustand in der
ÖAMTC-Notrufzentrale. Die Telefone laufen heiß: 27.711
Pannenhilfe-Anrufe verzeichnete das "NIS-Ost" (Nothilfe- und
Informationsservice) - eine der insgesamt vier ÖAMTC-Einsatzzentralen
- in der Zeit von 1. bis 7. Februar. Am Standort in Wien Donaustadt
werden alle Anrufe der Bundesländer Wien, Niederösterreich und
Burgenland betreut. Die Zentrale für Tirol und Vorarlberg befindet
sich in Innsbruck. In der ÖAMTC-Einsatzzentrale in Graz werden Anrufe
aus den Bundesländern Steiermark und Kärnten entgegen genommen.
Anrufe aus Oberösterreich und Salzburg gehen am Standort Linz ein.
In Ausnahmesituationen wie derzeit werden teilweise auch Anrufe
bundesländerübergreifend bearbeitet. Ein Anrufer aus Wien kann so
unter Umständen in der ÖAMTC-Einsatzzentrale in Graz landen. "Um eine
rasche Bearbeitung der Mitgliederanfragen sicherzustellen, wird bei
Einsatzhochs auf alle österreichweit verfügbaren Ressourcen
zurückgegriffen", erklärt Susanne Tischmann, Leiterin der
ÖAMTC-Notrufzentrale.
15 Anrufe pro Stunde und Mitarbeiter sind Durchschnitt
Etwa 220 Mitarbeiter kümmern sich im NIS-Ost um die Disposition
von Panneneinsätzen sowie die Bearbeitung von Informationsauskünften.
Im Call-Center wird in einem sich alle 28 Tage wiederholendem
Dienstrad mit Früh- und Spätdienst gearbeitet.
Das Telefonsystem des NIS-Ost kann bis zu 120 Verbindungen -
gerade geführte sowie wartende Anrufe - gleichzeitig verarbeiten.
Idealerweise wird ein Anruf innerhalb von 20 Sekunden entgegen
genommen. In einer Extremsituation wie bei der derzeit anhaltenden
Kälte kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
Für gewöhnlich kümmert sich ein Mitarbeiter um bis zu 15 Anrufe
pro Stunde. Je nach Anliegen variiert die Länge des Anrufs, wobei die
Vermittlung von Pannenhilfe tendenziell weniger Zeit in Anspruch
nimmt als ausführliche Informationsgespräche. Das Hauptanliegen der
Anrufer ist derzeit Pannenhilfe infolge defekter Batterien. Die
Vermittlung eines Panneneinsatzes erfolgt automatisch. Die
Pannenfahrer werden direkt auf ihren mobilen Arbeitsplätzen über alle
relevanten Daten zum nächsten Einsatz informiert.
Zahlen der ersten Februarwoche machen bereits jetzt beinahe 50
Prozent der Gesamtzahlen vom Jänner diesen Jahres aus
27.711 Anrufer haben von 1. bis 7. Februar in Wien,
Niederösterreich und dem Burgenland Pannenhilfe angefordert. In
diesem Zeitraum gingen durchschnittlich 3.959 Anrufe täglich wegen
einer Panne in der ÖAMTC-Einsatzzentrale ein. Der anrufstärkste Tag
war bisher der 2. Februar. 5.619 Mal wurde an diesem Tag um
Pannenhilfe gebeten.
Im Jänner verzeichnete das NIS-Ost durchschnittlich täglich 1.820
Pannen-Anrufe. Die bisherigen Anrufzahlen vom Februar (27.711)
betragen somit bereits jetzt fast 50 Prozent der Gesamtanrufzahlen
aus dem Jänner (56.403).
(Forts.)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefanie Bauer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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