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OTS0067   8. Feb. 2012, 10:30

Winter in Wien: Praktische Tipps für Hundebesitzer von der Tierschutzombudsstelle


"Die kalte Jahreszeit mit Schnee und Eis sind für die
vierbeinigen Lieblinge und ihre Besitzer eine besondere
Herausforderung", so Tierschutzstadträtin Ulli Sima. Die
Tierschutzombudsstelle hat daher auch heuer wieder entsprechende
Tipps für Frauchen und Herrchen zusammengestellt:

o Achten Sie auf die nötige Pfotenpflege: Kontrollieren Sie
regelmäßig die Pfoten auf spröde und rissige Ballen und behandeln Sie
diese umgehend. Streumittel können empfindlichen Hundepfoten -
besonders bei Verletzungen - schaden, daher sollten die Pfoten vor
dem Spaziergang mit Hirschtalg eingekremt werden. Danach ist ein
"Fußbad" sinnvoll: Durch das Eintauchen der Pfoten in eine mit
lauwarmen Wasser gefüllte Wanne werden Matsch, Splitt und Salzreste
nach dem Spaziergang sanft entfernt
o Wenn das Hundefell durchs Toben im Schnee nass wird, sollte man
längere Pausen im Freien unterlassen. Durch das Stehen/Sitzen in der
Kälte kann sich ein nasser Hund erkälten. Wieder zu Hause angekommen,
sollte man das Tier mit einem Tuch abtrocknen.
o Nicht alle Hunderassen verfügen über ein dichtes Winterfell. Bei
vielen Hunden fehlt die wärmeschützende Unterwolle. Aber auch kranken
oder alten Tieren kann die Kälte zu schaffen machen. Bei
Spaziergängen ist daher auch darauf Rücksicht zu nehmen, wie der Hund
mit der Kälte zu recht kommt. Die Verwendung eines Regen- oder
Schneemantels kann für einzelne Hunde durchaus sinnvoll sein.
o "Schneefressen" kann den Magen-Darmtrakt von Hunden reizen. Ebenso
kann es zu Entzündungen im Hals- und Rachenraum kommen
o Bei vermehrter Anstrengung, insbesondere bei größerer Kälte und auf
verschneitem Untergrund, steigt der Kalorienbedarf. Daher ist
besonders bei schlanken Hunden nach Rücksprache mit dem/der
Tierarzt/Tierärztin gegebenenfalls die Futtermenge entsprechend
anzupassen.
o Besondere Vorsicht gilt, wenn Hunde sich bei Spaziergängen in der
Nähe von zugefrorenen Gewässern bewegen. Bei dünner Eisdecke besteht
die Gefahr, dass der Hund einbricht. Die Rettung von eingebrochenen
Hunden erweist sich oft als extrem schwierig und kann mit großen
Gefahren für die Retter verbunden sein.
o Besonders im Winter ist bei Hunden und Katzen das regelmäßige
Bürsten wichtig (Entfernung der losen Haare der Unterwolle bzw.
Anregung der Durchblutung).

Alle Infos auch auf www.tieranwalt.at

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Mediensprecherin StRin Mag.a Ulli Sima
Telefon: 01 4000-81353
Mobil: 0664 16 58 655
E-Mail: anita.voraberger@wien.gv.at
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