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OTS0176   7. Feb. 2012, 18:30

Vorarlberg bleibt verlässlicher Partner der Bäuerinnen und Bauern

LH Markus Wallner und LR Erich Schwärzler besuchten Bregenzerwälder Bauerntag in Egg


"Das Land Vorarlberg war in der Vergangenheit ein
verlässlicher Partner der Bäuerinnen und Bauern und das wird auch in
Zukunft so sein". Diese unmissverständliche Aussage machte
Landeshauptmann Markus Wallner heute, Dienstag (7. Februar), im Egger
Löwensaal beim Bregenzerwälder Bauerntag. "Ehrliche Preise für
ehrliche Arbeit" forderte Agrarlandesrat Erich Schwärzler.

Die Menschen im Land wüssten sehr genau, welche unverzichtbaren
Leistungen die heimische Bauernschaft erbringt, um die ländlichen
Regionen Vorarlbergs als intakte Lebens-, Wirtschafts- und
Kulturräume zu erhalten, sagte Wallner. Insofern gebe es auch
Verständnis für die Hilfe und Unterstützung, die das Land den
Bäuerinnen und Bauern für ihre wichtige Arbeit gewährt. Zudem würde
das Bewusstsein für die Vorzüge heimischer Lebensmittel in der
Bevölkerung immer mehr zunehmen. "Wer zu Produkten aus Vorarlberg
greift, sichert Arbeitsplätze in den Regionen, erhält bäuerliche
Strukturen und trägt dazu bei, die Wertschöpfung und mit ihr eine
hohe Lebensqualität in den Tälern und Dörfern des Landes zu halten",
lieferte der Landeshauptmann gute Argumente für den Genuss von
bäuerlichen Erzeugnissen aus Vorarlberg.

Faire Abgeltung notwendig

Frische, gesunde Lebensmittel von hoher Qualität, bei denen die
Herkunft bekannt ist und die keine langen Transportwege hinter sich
haben, die zudem fest in und mit der Region verwurzelt sind - all das
gebe es jedoch nicht zum Schleuderpreis, machte Landesrat Schwärzler
deutlich: "Die Produkte haben einen Wert und müssen daher fair
abgegolten werden. Andernfalls lassen sich die vielfältigen
Leistungen des Bauernstandes langfristig nicht aufrecht erhalten". In
Hinblick auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen
Union, die bis zum Jahr 2013 abgeschlossen sein soll, bekräftigte
Schwärzler, dass es wichtig sei, diese an den Menschen in den
ländlichen Regionen zu orientieren. Es gelte, im Zusammenspiel von
Umweltschutz und Wirtschaft die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel
und die Erhaltung der Kulturlandschaft zu sichern. Die Viehhaltung in
den Bergregionen nannte Schwärzler ein besonderes Anliegen. Sie müsse
durch Viehhalteprämien gesichert werden. Wesentlich sei auch die
Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum. "Dabei hat die
Bildung im Mittelpunkt zu stehen", so der Landesrat abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0176 2012-02-07 18:30 071830 Feb 12 NVL0007 0364



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