WKÖ-Vizepräsidentin Schultz: Österreich braucht mehr Dynamik bei Forschung & Innovation
Österreich fällt bei EU-Innovationsranking zurück und liegt nur noch im Mittelfeld
Wien (OTS/PWK090) - "Um den Anschluss an die führenden
Innovationsländer Europas nicht zu verlieren, muss Österreich eine
aktivere Forschungs- und Innovationspolitik betreiben. Wir brauchen
neue Impulse und müssen die Dynamik beim Zukunftsthema Forschung &
Innovation wieder gewinnen", hält Martha Schultz, Vize-Präsidentin
der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der heutigen
Präsentation des "European Innovation Union Scoreboard 2011" in
Brüssel fest. Österreich fällt im Ranking der EU zurück und liegt nur
noch im Mittelfeld der "Innovation Followers-Gruppe" auf dem 8.
Platz. Weiterhin an der Spitze rangieren Schweden und Dänemark.
Österreich wird zwar ein hohes Engagement bei der Sicherung von
geistigem Eigentum bescheinigt. Bei den Rahmenbedingungen für die
Finanzierung von Innovationen - Stichwort Venture Capital und Private
Equity - und bei der Breite der Innovationsaktivitäten der
Unternehmen gibt es allerdings Verbesserungsbedarf: "Gerade hier muss
in Zukunft stärker angesetzt werden, weil innovative Unternehmen für
mehr Wachstum, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit sorgen.
Österreich muss jetzt zeigen, dass es uns mit den oft beschworenen
Zukunftsinvestitionen in Forschung und Innovation sowie in Bildung
ernst ist", ortet Schultz dringenden Handlungsbedarf.
"Das Benchmarking auf europäischer Ebene ist ein wichtiger
Reality-Check. Österreich muss an andere innovationsstarke Länder
anschließen und Innovation und Kreativität gezielt fördern. Nur so
können unsere Produkte und Dienstleistungen im globalen Wettbewerb
bestehen. Und nur dann werden Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität
weiter steigen. Ziel muss sein, an die Spitzengruppe der 'Innovation
Leaders' heranzukommen", so Schultz abschließend. (SR)
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