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OTS0123   7. Feb. 2012, 13:02

EU-Innovationsanzeiger: Mitterlehner will Innovationen forcieren und KMU noch stärker einbeziehen

Wirtschaftsminister: Ziel ist es, Innovation Leader zu werden - Zukunftsbereiche Forschung und Entwicklung werden vom Sparpaket ausgenommen


Der heute veröffentlichte Innovationsanzeiger
der Europäischen Union bestätigt, dass Österreich im ersten Drittel
der innovativsten Länder Europas liegt, zeigt jedoch für
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner auch Handlungsbedarf auf:
"Die internationale Konkurrenz verschärft sich gerade im
Innovationssektor, daher dürfen wir hier nicht auf der Stelle treten,
sondern müssen weitere Anstrengungen setzen. Umso wichtiger ist es,
dass wir beim jetzt notwendigen Sparpaket die Zukunftsbereiche
Forschung und Entwicklung ausnehmen. Hier sind weiterhin effiziente
Investitionen notwendig, um unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu
sichern", betont Mitterlehner.

"Unser Ziel, langfristig Innovation Leader werden zu wollen, ist
weiterhin aufrecht", so Mitterlehner weiter. Um den Aufstieg vom
derzeit achten Platz im Ranking in die Gruppe der innovativsten
Länder der EU zu schaffen, setze insbesondere die FTI-Strategie der
Bundesregierung die richtigen Schwerpunkte. "Mit der stärkeren
quantitativen und qualitativen Einbeziehung der kleinen und mittleren
Unternehmen sind wir auf dem richtigen Weg. Daher wollen wir die Zahl
jener Betriebe, die systematisch F&E betreiben, durch gezielte
Anreize weiter erhöhen", so Mitterlehner.

Zusätzlich zu den bestehenden Förderprogrammen wurde deshalb der
Innovationsscheck erst im Vorjahr auf 10.000 Euro erweitert. "Weiter
erhöhen wollen wir heuer auch die Versorgung mit Risikokapital, das
vor allem junge innovative Unternehmen bei ihrem Wachstumskurs
unterstützen soll", so Mitterlehner. Weitere Impulse setzt die 2011
auf zehn Prozent erhöhte Forschungsprämie. "Damit haben wir den
Forschungs-Standort Österreich weiter aufgewertet", bekräftigt
Mitterlehner abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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