OTS0105   7. Feb. 2012, 12:16

Karlheinz Töchterle: Erfolgsgeschichte Kinderunis geht in die nächste Runde - BILD

Ausschreibung für Sommer 2012 startet heute - eine halbe Million Euro steht zur Verfügung


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BILD zu OTS - Minister Töchterle bei seinem Besuch im Kinderbüro mit Luca, Zora, Mara, Johanna Strahlhofer (Mitarbeiterin im Kinderbüro der Uni Wien), Sarah und Anja.

Die Erfolgsgeschichte Kinderunis geht in die nächste
Runde: Heute startet die neue Ausschreibung des Wissenschafts- und
Forschungsministeriums (BMWF) für den kommenden Sommer. Aus diesem
Anlass besuchte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle heute das Kinderbüro der Universität Wien, wo Kinder
Forschungsexperimente durchführten. Die Leiterin, Mag. Karoline Iber,
und ihr Team haben wesentlich zum erfolgreichen Auf- und Ausbau der
Initiative beigetragen und sie auch über die Landesgrenzen hinweg
bekannt gemacht. Bereits seit einigen Jahren sind im Sommer
österreichweit zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen und
Einrichtungen fest in Kinderhand - "diese wertvolle Initiative setzen
wir auch heuer fort", so Töchterle. "Die Kinderunis ermöglichen
Kindern und Jugendlichen ein frühes Eintauchen und Vertiefen in
Wissenschaft und Forschung." Heuer steht eine halbe Million Euro zur
Verfügung.

Die Kinderunis bieten altersgerechte und didaktisch zeitgemäß
gestaltete Vorlesungs- und Workshop-Programme für Kinder und
Jugendliche. Damit wird das Interesse von Kindern und Jugendlichen an
Wissenschaft und Forschung bereits sehr früh auf hohem qualitativen
Niveau gefördert und sie werden motiviert, später ein Studium an
einer Universität, Fachhochschule oder Privatuniversität zu beginnen.
Mit den Kinderunis sollen auch gezielt Kinder und Jugendliche aus
benachteiligten sozialen Schichten gefördert werden. Universitäten,
Fachhochschulen sowie gemeinnützige Vereine und GmbHs in Kooperation
mit tertiären Bildungseinrichtungen können ab sofort bis 20. März
ihre Projekte beim Wissenschafts- und Forschungsministerium
einreichen. Eine Fachjury nimmt dann eine Bewertung der Projekte vor.

Seit 2004 werden die Angebote an Universitäten und Fachhochschulen
für Kinder und Jugendliche vom Wissenschafts- und
Forschungsministerium gefördert: Bisher wurden rund 3,5 Millionen
Euro investiert und seit 2008 haben rund 64.000 Kinder und
Jugendliche teilgenommen. Mittlerweile hat die Kinderuni-Idee auch in
anderen Ländern Fuß gefasst, Österreich nimmt dabei europaweit eine
Vorreiterrolle ein. Auch die Europäische Kommission wurde auf die
Aktivitäten in Österreich aufmerksam und beauftragte das Kinderbüro
der Universität Wien mit der Koordination eines europäischen
Netzwerks, das 2011 zur Institution geworden ist.

Sämtliche Informationen finden Sie unter www.bmwf.gv.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0105 2012-02-07 12:16 071216 Feb 12 MWF0002 0358



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