Haimbuchner: "Strom- und Gaspreise müssen gesenkt werden!"
Schattenboxen zwischen Kammern und Parteien beenden
Linz (OTS) - Die E-Control bestätigt erneut, dass die Preise für
Strom und Gas in Oberösterreich zu hoch sind. Von diesen im
Österreichvergleich überhöhten Preisen besonders betroffen sind die
Haushalte in unserem Bundesland. Bei der Energie AG zahlt ein
Haushalt im Durchschnitt jährlich 718 Euro für Strom, bei der Linz
Strom sind es 684 Euro. "Das sind die jeweiligen traurigen
Spitzenwerte in der Preisgestaltung für landes- bzw. stadteigene
Energieversorger. Im vergangenen Jahr haben Ferngas und Linz AG
bereits zwei Mal die Gaspreise in Oberösterreich erhöht. Beide
Erhöhungen waren nach marktwirtschaftlichen Kriterien nicht
gerechtfertigt", erneuerte heute der Landesparteiobmann der FPÖ
Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner seine Forderung
nach einer Senkung der Strom- und Gaspreise auf ein marktübliches
Niveau. *****
Die Energieversorger, die für Licht und Wärme in den Haushalten
sorgen, befinden sich mehrheitlich bzw. zur Gänze im Besitz der
öffentlichen Hand. "Strategie, Personalpolitik und Preisgestaltung
werden mehr oder weniger offen durch ÖVP und SPÖ gestaltet", spricht
sich Haimbuchner für rasches Ende des Schattenboxens zwischen Kammern
und Wirtschaftsministerium einerseits und den Parteienvertretern bei
den Energieversorgern andererseits aus. "Sie alle kritisieren die
Preistreiberei und fordern eine Senkung der Preise bei den
Energieversorgern, die der öffentlichen Hand gehören. Bei ihren
Scheingefechten lassen sie gerne auf den Umstand vergessen, dass auf
beiden Seiten Vertreter von ÖVP und SPÖ stehen, die die Verantwortung
für die Energiepolitik und somit die Preise tragen."
Haimbuchner forderte abschließend "Landeshauptmann Pühringer und
Bürgermeister Dobusch auf, die Preistreiberei der Energieversorger
des Landes bzw. der Stadt Linz zu beenden. Es ist ganz klare Aufgabe
der Politik, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, den
Wettbewerb und marktübliche Energiepreise sicherzustellen. Und da die
Tarife in Oberösterreich klar zu hoch sind, muss es auch einmal ein
Zurücknehmen der Abzockerei zum Wohle der Bürger in diesem Land
geben." (schluss) bt
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ARBÖ: Fast jeder zweite Panneneinsatz wegen eingefrorenem Diesel
ARBÖ | 7. Feb. 2012, 11:56
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