- 07.02.2012, 11:38:12
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Mikl-Leitner: Cyber-Security Schwerpunkt des Innenministeriums im Jahr 2012
Information und Prävention im Mittelpunkt
Wien (OTS) - "Sicherheit im Netz ist ein Thema, das uns alle
angeht. Sie ist eine Herausforderung, der wir alle gleichermaßen
gegenüberstehen und der wir uns nicht entziehen können", so
Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leinter anlässlich des heute
stattfindenden "Safer Internet Day 2012". Das Bundesministerium für
Inneres begrüßt daher diese europaweite Initiative, unter dessen
Deckmantel weltweit Veranstaltungen und Aktionen zum Thema
"Sicherheit im Netz" stattfinden.
"Wir müssen zukünftig noch mehr Bewusstsein und Sensibilisierung für
dieses Thema schaffen", so Mikl-Leitner. "Wir müssen uns gemeinsam
bestmöglich vernetzen und möglichst breit aufstellen: Dafür brauchen
wir starke Partnerschaften. Einen wichtigen Grundstein dafür haben
wir bereits mit der Erarbeitung einer Cyber-Risikomatrix gelegt, die
in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ)
erstellt wurde."
Anstieg der Internetkriminalität
Der zunehmende Umgang mit dem Medium Internet stellt auch die Polizei
vor neue große Herausforderungen. Mit der Nutzung des Internets
wächst weltweit auch die Internetkriminalität, die so genannte
Cybercrime. Das Bundesministerium für Inneres hat hier bereits
gehandelt und eine umfassende Strategie gestartet. Diese sieht vor,
dass zukünftig in der gesamten Polizeistruktur die Bekämpfung der
Internetkriminalität einen Schwerpunkt einnimmt. Auf Bundesebene wird
derzeit das Cybercrime-Competence-Center, kurz "C4", als die zentrale
Koordinierungs- und Meldestelle aufgebaut. Modernste Ausbildung und
Ausstattung stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie auch die enge
Vernetzung mit Wirtschaft und Wissenschaft. "Die Polizei stellt sich
aber nicht nur der Bekämpfung dieses Kriminalitätsfeldes, sondern
versteht sich auch als direkte Kontakt- und Servicestelle zu den
Bürgerinnen und Bürger", so die Innenministerin. Verdächtige
Sachverhalte im Internet können rund um die Uhr an
[email protected] gemeldet werden. "Die Anlaufstelle wird
von der Bevölkerung sehr gut angenommen", so Mikl-Leitner. "Seit
ihrer Installierung Mitte Mai 2011 sind über 1.300 Meldungen beim
Bundeskriminalamt eingegangen. Das zeigt, dass dieses Thema unter den
Fingernägeln der Menschen brennt."
Neben der modernen und professionellen Bekämpfung dieser
Kriminalitätsform auf nationaler und internationaler Ebene nimmt auch
die Prävention einen immer wichtigeren Stellenwert ein. "Hier soll in
den nächsten Monaten durch entsprechende Aufklärungsarbeiten in allen
Bereichen eine entsprechende Sensibilisierung erzielt werden, damit
sich neben den privaten Usern auch Firmen entsprechend schützen
können", so die Innenministerin. In einem ersten Schritt wurden
daher auf lokaler und regionaler Ebene in ganz Österreich 300
Präventionspolizistinnen und Polizisten gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer Österreich in diesem Bereich geschult, um so
einerseits erste und kompetente Ansprechpartner für Geschädigte zu
sein als auch andererseits präventiv über die Auswirkungen des
Internets zu informieren.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin Tel.: +43-(0)1-53126-2027 [email protected] www.bmi.gv.at Bundeskriminalamt Mag. Silvia Strasser, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +43 (0) 1/24836-85004 Mobil: +43 (0) 664/264 07 13 [email protected] www.bundeskriminalamt.at
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