Mitterlehner: Exportwirtschaft trotz Schuldenkrise auf Rekordkurs
Ausfuhr-Plus von 12,7 Prozent von Jänner bis November 2011 - Exportwirtschaft kurz vor neuem All-Time-High - Erschließung neuer Märkte durch Internationalisierungs-Offensive
Wien (OTS/BMWFJ) - Die heute von der Statistik Austria
veröffentlichten Exportzahlen von Jänner bis November 2011 zeigen,
dass die österreichische Exportwirtschaft beim Ausfuhrvolumen kurz
vor einem neuen All-Time-High steht. "Der Rekordkurs unterstreicht
die hohe Wettbewerbsfähigkeit unserer Exportbetriebe und die guten
Rahmenbedingungen am Standort Österreich. Trotz eines ungünstigen
Konjunkturklimas durch die Folgen der Schuldenkrise werden die
österreichischen Produkte und Dienstleistungen weltweit stark
nachgefragt", betont Mitterlehner. Allein von Jänner bis November
2011 sind die Ausfuhren um 12,7 Prozent auf ein Volumen von 112,82
Milliarden Euro gewachsen. Zum Vergleich: Der bisherige Exportrekord
für das Gesamtjahr lag 2008 bei rund 117,5 Milliarden Euro.
"Maßnahmen wie unsere Internationalisierungsoffensive und der
stärkere Fokus auf Innovationen machen sich gerade in einem
schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nachhaltig bezahlt", so
Mitterlehner.
Mit einem Plus von 15,5 Prozent sind die Exporte in Drittstaaten
außerhalb der Europäischen Union überdurchschnittlich gestiegen, der
Anstieg der Exporte in die EU-Länder lag bei 11,5 Prozent. "Indem wir
die Ausfuhren in neue Zukunftsmärkte forcieren, verteilen wir das
Risiko besser und nützen die Markpotenziale in den weniger
verschuldeten und wachstumsstarken Ländern außerhalb der EU",
verweist Mitterlehner auf die Schwerpunkte und Ziele der
Internationalisierungsoffensive. "In den vergangenen drei Jahren
haben wir damit den Anteil der Exporte in Länder außerhalb der EU von
27 auf 30 Prozent erhöhen können", so Mitterlehner. Gleichzeitig
profitiert Österreich weiterhin enorm von seinem Haupthandelspartner
Deutschland, wohin die Exporte in den ersten elf Monaten 2011 um 11,3
Prozent auf ein Volumen von 35,4 Milliarden Euro zugelegt haben. Von
dort gehen wiederum viele Produkte österreichischer Zulieferer in die
Wachstumsmärkte der Schwellenländer.
Internationalisierungs-Offensive unterstützt KMU beim Schritt ins Ausland
Das Wirtschaftsministerium stellt der Außenwirtschaft Österreich
(AWO) 35 Millionen Euro für die Offensive "go international" zur
Verfügung und unterstützt damit insbesondere kleine und mittlere
Unternehmen, die neue Märkte erschließen wollen. Gefördert werden
Instrumente wie der Besuch wichtiger Branchentreffs, die Teilnahme an
Forschungskooperationen sowie die neuen Exportschecks speziell für
kleine und mittlere Unternehmen. "Wir helfen damit den Unternehmen
beim ersten Schritt in den Export, bei der Eroberung von Fernmärkten
und der Vermarktung ihrer technologischen Innovationen", erläutert
Mitterlehner. Je nach Region und Technologie liegt der Wert der
Schecks bei je 5.000 Euro (Europa), 10.000 Euro (Fernmärkte) oder
15.000 Euro (Technologieförderung).
Familie und Jugend
Pressesprecher des Bundesministers:
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