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OTS0039   7. Feb. 2012, 09:39

Wiener Linien im Wintereinsatz

Punktuelle Verzögerungen aufgrund der Witterung und Verkehrsbehinderungen


Der Neuschnee von rund zehn Zentimetern in der Nacht
auf Dienstag sorgte im Öffentlichen Verkehr zu keinen großflächigen
Störungen. Witterungs- und verkehrsbedingt kommt es aber im gesamten
Netz punktuell immer wieder zu Verzögerungen. Besonders Bus- und
Straßenbahnlinien sind stark vom Individualverkehr abhängig und etwas
langsamer als gewöhnlich unterwegs. Staus, witterungsbedingte
Unfälle, hängengebliebene PKW und LKW sorgen teilweise für
Verzögerungen und unregelmäßige Intervalle.

Umsteigen auf die U-Bahn

Auch Falschparker, die aufgrund des Neuschnees häufiger auftreten,
sorgen immer wieder für Verzögerungen. Nur wenn die Gleisplatten auch
wirklich frei sind, kann die Straßenbahn problemlos vorbei. Die
Wiener Linien empfehlen den Umstieg auf die U-Bahn.

An einzelnen Punkten im Straßenbahnnetz kam es zu Störungen aufgrund
von Weichenproblemen. Um ein Zufrieren der über 1.000
Straßenbahnweichen und 580 U-Bahnweichen zu verhindern und deren
einwandfreie Funktion zu ermöglichen, setzen die Wiener Linien auf
Weichenheizungen. Auf der Straßenbahnlinie 10 kam es wegen einer
ausgefallenen Weichenheizung am Dienstagvormittag vorübergehend zu
Verzögerungen.

Winterdienst im gesamten Netz im Einsatz

Bis zu 360 Mitarbeiter sind für die Wiener Linien im Wintereinsatz,
damit die Fahrgäste auch bei Schneefall und Glätte möglichst rasch
und sicher durch die Stadt kommen. Mehr als 1.000
Straßenbahn-Haltestellen, 422 Straßenbahn-Gleiskilometer und 226
U-Bahn-Gleiskilometer werden im Winterdienst betreut. Dazu kommen
noch 101 U-Bahn-Stationen und mehr als 3.200 Bus-Haltestellen.

42 Schienen-Schneepflüge mit Streuvorrichtungen stehen zum Räumen der
Straßenbahngleise zur Verfügung. Um Haltestellen, U-Bahnstationen und
deren Zugangsbereiche möglichst schneefrei zu halten, kommen je nach
Witterung auch bis zu 16 Groß-LKW mit Schneepflug und mehr als 50 für
den Winterdienst speziell ausgerüstete Fahrzeuge, wie Kehrmaschinen,
Schneelader, Kleintraktoren und Streufahrzeuge zum Einsatz. Darüber
hinaus stehen im Winterdienst auch Vertragsfirmen bereit.

Hausbesitzer für Haltestellen auf Gehsteigen zuständig

Gehsteige und Haltestellenbereiche, die sich auf dem Gehsteig
befinden, müssen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von den Hausbesitzern,
Hauswarten oder den damit beauftragten Schneeräumfirmen betreut
werden. Außerhalb dieser Zeit sorgt der Winterdienst der Wiener
Linien dafür, dass gefahrloses Ein- und Aussteigen möglich ist.
Nichtsdestotrotz bitten die Wiener Linien ihre Fahrgäste bei Schnee
und Glätte um erhöhte Aufmerksamkeit.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0039 2012-02-07 09:39 070939 Feb 12 WSP0001 0361



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