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OTS0067   6. Feb. 2012, 10:46

FPK-Scheuch: "Finden uns mit zu hohem Strompreis nicht ab!"

Kernfragen: Zu welchem Preis kaufen Kärntner Anbieter ein? Geben sie Verbilligungen weiter?


"Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die
beiden Kärntner Stromlieferanten, Kelag und Energie Klagenfurt beim
Strompreis im Österreichvergleich leider im oberen Mittelfeld statt
im unteren zu finden sind", kritisiert FPK-Klubobmann Kurt Scheuch.
Es sei daher ausdrücklich zu begrüßen, dass Sozialreferent LR Mag.
Christian Ragger für 9. Februar ein Gipfelgespräch mit dem Ziel
einberufen hat, eine sozial verträglichere Preisgestaltung zu
erreichen. "Es wäre im Sinn aller Beteiligten, wenn die Kärntner
Anbieter im Österreichvergleich eine andere Positionierung hätten",
betont Scheuch.

Die Preisvorteile am internationalen Strommarkt sollten auch die
Kärntner Konsumenten an ihrem Geldbörsel spüren. Man sollte sich
dabei daran orientieren, wie die Anbieter ihre Preise für
Großabnehmer je nach Marktlage nach unten verändern. Es dürfe nicht
passieren, dass den kleinen Konsumenten länger höhere Tarife
verrechnet werden.

"Es wäre auch interessant zu vergleichen, zu welchem Preis Kelag und
Klagenfurt Energie Strom einkaufen und in welcher Form Verbilligungen
weitergegeben werden", sagt Scheuch. Abschließend meinte er, es wolle
niemand haben, dass Kärntner Konsumenten statt in Kärnten ihren Strom
bei anderen auswärtigen Anbietern beziehen, weil diese billiger sind.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0067 2012-02-06 10:46 061046 Feb 12 FLK0001 0210



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