- 05.02.2012, 09:00:32
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Fachhochschule Vorarlberg: Neue Studiengänge ab Herbst 2012
Arbeitsgespräch zwischen LH Wallner, FHV-Rektor Lars Frormann und FHV-Geschäftsführerin Hedwig Natter im Landhaus
Bregenz (OTS/VLK) - Über die Weiterentwicklung des Hochschul- und
Forschungsstandortes Vorarlberg haben am Freitag (3. Februar 2012)
die Geschäftsführerin der Fachhochschule Vorarlberg (FHV), Hedwig
Natter, der FHV-Rektor Lars Frormann sowie Landeshauptmann Markus
Wallner bei einem Treffen im Landhaus gesprochen. "Die
Wettbewerbsfähigkeit des Landes hängt wesentlich von der
Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ab", betonte Wallner beim
gemeinsamen Gedankenaustausch.
Damit Vorarlberg als Produktions- und Wirtschaftsstandort
langfristig erfolgreich bleiben könne, sei es wichtig, die Jugend im
Land bestmöglich auszubilden. Das beginne bereits bei der frühen
Förderung von Kindern, dem Kindergarten und der Schule über Lehre und
Weiterbildung bis hin zur Fachhochschule. Alle diese Bereiche werden
durch das Land intensiv gefördert, mit dem Ziel, für unseren
Nachwuchs bestmögliche Chancen zu sichern, sagte der Landeshauptmann:
"Mit der Fachhochschule verfügt Vorarlberg über ein leistungsfähiges
Kompetenzzentrum, das praxisnah ausbildet und gemeinsam mit anderen
Forschungseinrichtungen wichtige Innovationsleistungen für die
heimische Wirtschaft erbringt".
Neue Studiengänge ab Herbst 2012
Das vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebot der Fachhochschule
Vorarlberg wird im Herbst dieses Jahres um zwei attraktive
Studienschwerpunkte - Maschinenbau und Elektrotechnik im
Bachelor-Studium - erweitert. Aufbauend auf den beiden Studiengängen
und dem bestehenden Studiengang Mechatronik ist geplant, ab 2013
zudem einen Master-Studiengang im Bereich Energietechnik /
Energieeffizienz einzurichten. FHV-Rektor Lars Frormann erarbeitet im
Auftrag des Landes ein entsprechendes Studiengangskonzept. Insgesamt
will Frormann, der Anfang November 2011 die vierjährige Amtsperiode
als Rektor der Fachhochschule angetreten hat, die Studiengänge in
zukunftsträchtigen Feldern weiterentwickeln und ausbauen. Verstärktes
Augenmerk soll auch auf innovative Studienmodelle gelegt werden, die
berufsbegleitend absolviert werden können, sowie auf duale
Ausbildungsmodelle, bei denen die Fachhochschule mit Unternehmen
kooperiert.
Es werde engagiert daran gearbeitet, die Angebote der
Fachhochschule auf die Bedürfnisse der Vorarlberger Wirtschaft
abzustimmen, sagte FHV-Geschäftsführerin Hedwig Natter: "Mit den
beiden neuen Schwerpunkten wird das hochwertige Studienangebot in
Berufsfeldern mit Zukunft weiter vergrößert. Die Absolventinnen und
Absolventen sichern sich beste Karrierechancen in den
unterschiedlichsten Branchen". Die gute Ausbildungsqualität an der
FHV hat laut Natter mehrere Ursachen. Verantwortlich dafür sei etwa
der hohe Praxisbezug. Die Dozierenden kommen aus Top-Unternehmen, um
Wissen und Erfahrung weiterzugeben. Weil es sich bei der FHV mit rund
1.000 Studierenden um eine eher kleine Hochschule handelt, ist eine
intensive Betreuung in Kleingruppen gewährleistet. Darüber hinaus
verfüge die FHV über eine moderne Ausstattung und eine sehr gute
Infrastruktur.
FHV beweist Forschungskompetenz
Anfang Jänner hat das von illwerke vkw an der FH Vorarlberg
eingerichtete Forschungszentrum Energieeffizienz seine Arbeit
aufgenommen. Damit gibt es bereits sechs solcher Zentren. Sie alle
erbringen in verschiedenen Bereichen für die Wirtschaft eine wichtige
Forschungsleistung. Rektor Frormann arbeitet derzeit an neuen Ideen,
um vorhandene Stärken und Kapazitäten noch besser zu bündeln und die
Beteiligung von Partnern und Sponsoren zu erleichtern. "Wichtig ist,
dass die bestehenden Ressourcen möglichst effizient genutzt werden
und die Zentren der FH mit anderen Forschungseinrichtungen im Land,
etwa V-Research oder Energieinstitut, aber auch grenzüberschreitend
im Rahmen von Projekten der Internationalen Bodenseehochschule
optimal zusammenarbeiten", erläuterte Frormann die Zielsetzung.
Rückfragehinweis:
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