- 04.02.2012, 14:25:16
- /
- OTS0038 OTW0038
Grasser in ÖSTERREICH: "Es ist erwiesen, dass das Geld wieder am Konto meiner Schwiegermutter gelandet ist"
Ex-Finanzminister im Interview: "Das sind frei erfundene Geschichten"
Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH
(Sonntagsausgabe) weist Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser
Vorwürfe, er hätte die 500.000 Euro nicht für seine Schwiegermutter
veranlagt, zurück: "Das sind frei erfundene Geschichten. Ich weiß,
dass ich das Geld von meiner Schwiegermutter erhalten habe - und alle
bestätigen das. Es ist erwiesen, dass das Geld nach der Veranlagung
wieder am Konto meiner Schwiegermutter gelandet ist. Das ist ja wohl
der beste Beweis, dass es von Anfang bis Ende das Geld meiner
Schwiegermutter war."
Grasser stellt im Interview mit ÖSTERREICH klar: "Die gesamten
500.000 Euro stammen von meiner Schwiegermutter und sind samt dem
Gewinn auch wieder auf ihr Konto zurückgeflossen. Sie stellte nur
über ihren Steuerberater klar, dass sie mit den Transaktionen der
Zwischenzeit über die Ferint und die Meinl-Bank nichts zu tun hatte.
Das ist deckungsgleich mit meiner Aussage, dass alle Transaktionen
von mir getätigt wurden."
Grasser zeigt sich in ÖSTERREICH empört darüber, dass diese Woche
auch Akten zu seinen Geschäftspartnern an die Öffentlichkeit gelangt
sind: "Ich bin wirklich empört, dass man seit Neuestem versucht, auch
noch meine letzte Privatsphäre zu zerstören. Die Staatsanwaltschaft
hat bei mir eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dabei alle meine
aktuellen Geschäftsunterlagen beschlagnahmt. Welch böser Zufall:
Jetzt tauchen all diese geheimen Unterlagen der Staatsanwaltschaft,
die überhaupt nichts mit meinem Verfahren zu tun haben, in den Medien
auf. Das ist in höchster Weise geschäftsschädigend." Grasser weiter:
"Man hat zwei Jahre lang bei mir keinen einzigen Beweis gefunden -
aus Rache will man mich jetzt ruinieren."
"Meine Frau Fiona steht Gott sei Dank über diesen Dingen und
fantastisch hinter mir. Aber meine Mutter leidet ganz massiv unter
den ständigen falschen Vorwürfen, und sie hat mittlerweile schwere
gesundheitliche Probleme. Das ist teilweise schon Psycho-Folter was
da läuft", so der Ex-Finanzminister in ÖSTERREICH.
Grasser kündigt in ÖSTERREICH auch an, beim U-Ausschuss zu
erscheinen: "Ich werde natürlich hingehen, ich werde alle Fragen
korrekt beantworten, soweit sie mich nicht im Verfahren behindern.
Aber eines sage ich: An einer parteipolitischen Show werde ich mich
nicht beteiligen."
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL






