• 04.02.2012, 09:05:02
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Claes Oldenburg im mumok - das Frühwerk des renommierten Pop Art Künstlers aus dem New York der 60er Jahre

Feierliche Eröffnung der Großausstellung Claes Oldenburg am Freitagabend durch Bundesministerin Claudia Schmied

Wien (OTS) - Claes Oldenburg zählt neben Andy Warhol und Roy
Liechtenstein zu den Ikonen der amerikanischen Pop Art, dessen Werk
aus den 1960er Jahren ab heute im mumok zu sehen ist. Die rund 240
Werke umfassende Ausstellung wirft einen historischen Blick auf eine
Schaffensperiode des Künstlers, die stark von der Erweiterung der
Malerei in Richtung Performance und Happening geprägt wurde. In enger
Zusammenarbeit mit dem Künstler gelang es, expressionistische
Arbeiten der Street, Elemente des Store, den verformten
Alltagsgegenständen des Home und den verschiedenen Variationen der
Mouse Werke zusammen zu führen, die Neuentdeckungen beinhalten und
überraschen.

"In dieser Zusammenstellung eröffnen Oldenburgs Arbeiten der
1960er Jahre nicht nur eine neue Perspektive zur Pop Art, sie
strahlen eine besondere Frische und Aktualität aus" attestiert
Ausstellungskurator Achim Hochdörfer dem Ensemble. Seiner
feinfühligen Art und Weise, sich dem Künstler und seinem Werk zu
nähern, verdankt die Schau ihr Zustandekommen. "Wertvolle Leihgaben
aus renommierten Partnermuseen sowie das Vertrauen Oldenburgs haben
nicht nur die Ausstellung im mumok ermöglicht, sondern garantieren
deren Übernahme durch das Museum Ludwig Köln, das Guggenheim Museum
Bilbao, das MoMA New York und das Walker Art Center Minneapolis."

"Ich bin unsagbar stolz, einer dermaßen großartigen Ausstellung
vorstehen zu dürfen. Ausgangspunkt für die Idee, das Frühwerk
Oldenburgs zu zeigen, ist das Mouse Museum, einer zentralen Arbeit im
Besitz des mumok, die 1972 erstmals auf der Documenta V präsentiert
wurde. Mein Dank für die gelungene Umsetzung des Konzepts gilt dem
Künstler, seiner Tochter Maartje Oldenburg, dem Oldenburg Van Bruggen
Studio und den beteiligten Institutionen" sagt mumok Direktorin
Karola Kraus in ihrem Statement.

Kulturministerin Dr. Claudia Schmied in ihrer Eröffnungsrede: "Es
ist kunst- und kulturpolitisch beachtlich, das Werk eines großen
amerikanischen Künstlers in einer Ausstellung zu sehen, die das
Wiener mumok realisierte und die nun von Wien ausgehend weltweit
bedeutende zeitgenössische Kunstmuseen erobert. Es zeugt vom
außerordentlichen Vertrauen, das der Künstler Claes Oldenburg und die
zahlreichen Leihgeber in das Ausstellungsprojekt und alle
verantwortlichen Personen haben."

Mit standing ovations würdigte das Eröffnungspublikum den
Künstler, der aus seinem Heimatort New York angereist war und am
Samstag, den 4. Februar 2012 um 19:00 Uhr in einem Künstlergespräch
mit Kurator Achim Hochdörfer persönlich zu erleben sein wird.
Die Ausstellung kann zwischen dem 4. Februar und dem 28. Mai 2012
besucht werden.

Rückfragehinweis:
MUMOK Presse
Eva Engelberger, Barbara Hammerschmied
Tel.: +43 (1) 52500-1400
[email protected]

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