Sektionschef Matzka: "Österreich ist seit Jahren europäischer Vorreiter im E-Government"
Vorschau auf "Safer Internet Day" am 7. Februar
Wien (OTS) - "Eine unserer großen Herausforderungen im
Medienbereich ist es heute, die Bedeutung des kompetenten und
sicheren Umgangs mit Online-Medien in das öffentliche Bewusstsein zu
rücken. Österreichs Kinder sind immer früher im Internet. Damit sie
das Web sicher nutzen und lernen, die Konsequenzen ihres Handelns im
Netz zu bedenken, sind besonders die Eltern immer stärker gefordert,
sich intensiver mit der Internetnutzung ihrer Kinder
auseinanderzusetzen. Dabei dürfen wir sie jedoch nicht alleine
lassen: Auch Schulen, Wirtschaft und Politik müssen ihre
Verantwortung für die Verbesserung der Medienkompetenz und
Internetsicherheit wahrnehmen", sagte Sektionschef Dr. Manfred
Matzka, Präsidialchef im Bundeskanzleramt, heute, Freitag, im Rahmen
einer Pressekonferenz zum "Safer Internet Day 2012" in Vertretung von
Staatssekretär Dr. Josef Ostermayer.
"Sicherheit und Vertrauen sind unabdingbare Voraussetzungen sowohl
für die private Kommunikation als auch für die Aufrechterhaltung der
digitalen Geschäftsprozesse im Bereich der Wirtschaft und der
Behörden. Wir alle profitieren von der engmaschigen Vernetzung in den
Bereichen E-Government, E-Business und Social Media. Das gilt es
nachhaltig zu schützen. Das Bundeskanzleramt nimmt diese wichtige
Aufgabe wahr und ist national und international als Koordinator
tätig", so Matzka.
"Österreich ist seit Jahren europäischer Vorreiter im Bereich des
E-Government. Unsere Anwendungen stehen rund um die Uhr online zur
Verfügung. Diese Anwendungen bieten viel Komfort, müssen einfach und
trotzdem sicher sein. Die Nutzung ist im europäischen Vergleich auf
einem hohen Niveau, aber für eine weitere Steigerung müssen wir die
NutzerInnen auch befähigen und den Umgang mit modernen Technologien
schulen. Daher haben wir Kooperationen, wie etwa mit dem
Unterrichtsministerium für E-Government im Unterricht, mit der
Wirtschaftskammer für E-Government in Unternehmen, mit dem
Seniorenrat und Seniorkom.at für E-Government-Schulungen und mit
Saferinternet.at im Bereich Bewusstseinsbildung und Aufklärung", so
der Präsidialchef.
Der "Safer Internet Day" ist europaweit der wichtigste Aktionstag für
Medienkompetenz im Internet und leistet einen wichtigen Beitrag, um
die Bedeutung des richtigen und sicheren Umgangs mit Internet, Handy
und sozialen Netzwerken wie Facebook ins öffentliche Bewusstsein zu
rücken. In der Studie "Eltern und Interneterziehung" macht die
österreichische Initiative Saferinternet.at auf die größten
Problemfelder aufmerksam: Die Hälfte der 420 befragten Eltern von
Kindern zwischen 11 und 16 Jahren hat immer wieder Schwierigkeiten
rund um die Internet- und Handynutzung ihres Kindes. Das Hauptproblem
aus Sicht der betroffenen Eltern: Ihre Kinder verbringen zu viel Zeit
vor dem Bildschirm (54%). Mit deutlichem Abstand folgen hohe
Handyrechnungen, der Konsum nicht altersadäquater Inhalte und Spiele
sowie das Preisgeben persönlicher Daten im Internet.
"Viele Probleme, die Eltern rund um die Internet- und Handynutzung
ihrer Kinder haben, könnten leicht gelöst werden, indem sie den
Aktivitäten ihres Kindes im Internet mehr Interesse entgegenbringen
und regelmäßig mit ihnen über positive und negative Erfahrungen
sprechen", erklärte Ing. Bernhard Jungwirth, Projektleiter bei
Saferinternet.at.
Weitere Informationen zum Safer Internet Day 2012 befinden sich unter
www.saferinternet.at.
Die Ergebnisse der Studie "Eltern & Interneterziehung" sind unter
http://www.bundeskanzleramt.at/DocView.axd?CobId=46508 abrufbar.
Bilder der Pressekonferenz sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.
Tel.: (01) 531 15 - 2401














