OTS0045   3. Feb. 2012, 09:44

Bundesheer verkauft Übungsplatz am Dachstein

Bestmögliche Lösung für den Steuerzahler


Die SIVBEG verkauft für das Bundesheer den
Alpinübungsplatz Dachstein/Oberfeld und spart dadurch hohe
Abbaukosten. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen für ein ziviles
Nachnutzungsprojekt geschaffen.
Der Übungsplatz, der bereits seit 2006 zum Verkauf stand, besteht aus
einer Seilbahn und Unterkünften. Er wird vom Bundesheer seit Jahren
nicht mehr militärisch genutzt. Im Falle der Einstellung des
Betriebes wäre das Bundesheer verpflichtet gewesen, die im Jahr 1957
erbaute Seilbahn samt zugehöriger Infrastruktur auf eigene Kosten
abzutragen. Aufgrund der alpinen und exponierten Lage wären damit
Kosten in Millionenhöhe verbunden gewesen.
Durch die erfolgreiche Umsetzung des Verkaufs sowie der Chance auf
eine langfristige zivile Nachnutzung der Anlagen besteht die Aussicht
auf ein sinnvolles touristisches Großprojekt für die Region. Darüber
hinaus wird den Mitarbeitern des Bundesheeres, die bisher vor allem
im Seilbahnbetrieb tätig waren, die Möglichkeit eröffnet, für den
zukünftigen Betreiber in Obertraun zu arbeiten. Das Bundesheer hat
die Seilbahn sowie die Unterkünfte am Dachstein nach einem
transparenten und wettbewerblichen Verfahren für einen Kaufpreis von
173.000,- Euro an den Bestbieter verkauft. Bis zur Umsetzung des
Projektes sind noch einige Hürden zu nehmen, allerdings könnten auf
diese Weise Arbeitsplätze in der Region erhalten werden, regionale
Wertschöpfung gezogen und für den Steuerzahler der bestmögliche
Nutzen erreicht werden;
Die Übernahme eines vertraglich gedeckelten Anteils an den
Abbaukosten, die das Bundesheer im Zuge der Einstellung der
militärischen Nutzung in jedem Fall getragen hätte, treten nur dann
ein, wenn das Projekt der Weiternutzung nicht zustande kommen sollte.

Die besonderen Herausforderungen bei der Entwicklung dieser Immobilie
bestanden darin, dass die Anlagen für einen klassischen Hüttenbetrieb
mehr als überdimensioniert sind (Soldatenunterkünfte, Großküche,
Speisesaal und 4-geschossiges Gebäude) und diese auf einer Seehöhe
von 1830 Meter liegen. Darüber hinaus kann die Liegenschaft nur über
eine in die Jahre gekommene Seilbahn erreicht werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0045 2012-02-03 09:44 030944 Feb 12 NLA0001 0315



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