• 02.02.2012, 13:36:57
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"Quo Vadis": Neues Wiener Infozentrum von Orden und Canisiuswerk

Im neuen Treffpunkt am Stephansplatz 6 "stolpert" man bei einer Tasse Kaffee über geistliche und kirchliche Berufe

Wien, 02.02.12 (KAP) Mitten in Wien bei einer Tasse Kaffee über
kirchliche und geistliche Berufe "drüberstolpern": Die heimischen
Ordensgemeinschaften und das Canisiuswerk betreiben ab sofort mit
"Quo Vadis" ein neues Berufungs- und Informationszentrum am
Stephansplatz 6. Man habe die Erfahrung gemacht, dass angesichts der
vielfältigen Ordenslandschaft und dem Bereich kirchlicher Berufe
Interessierte oft nicht wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen als
erstes wenden sollen. "Darauf wollen wir mit einem Treffpunkt
antworten", erklärte P. Erhard Rauch, Generalsekretär der
Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs,
bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

"Quo Vadis" solle ein Treffpunkt sein, an dem man "mitten in der
Stadt über geistliche und kirchliche Berufe quasi drüberstolpert, wo
man geistliche Berufe nicht als Exoten sieht, sondern als
selbstverständlich und wo man erste Informationen darüber haben
kann, wie das eigentlich geht - arbeiten in der Kirche", so P.
Rauch. "Einiges" an Anfragen werde man im Vorfeld bereits klären
können, für anderes werde man die Fragenden an die richtigen Stellen
weiterleiten.

Mt Fixpunkten in der Angebotspalette wie z. B. dem täglichen
Mittagsgebet im "Raum der Stille" könne man "Geistliches auch gleich
einüben", meinte der Generalsekretär. Der Treffpunkt werde in
Kooperation der Männer- und Frauenorden und dem Canisiuswerk
betrieben, denn auf diese Weise sei viel mehr möglich als allein:
"Wir sind ja keine Konkurrenten. Hier ist der Platz, wo wir einander
weiterleiten", sagte P. Rauch.

"In der Kooperation sehe ich auch ein Zeichen der Zeit", erklärte
Sr. Cordis Feuerstein, Generalsekretärin der Vereinigung der
Frauenorden Österreichs (VFÖ). Dadurch, dass die Berufe laut
Statistik immer "kleiner" zu werden scheinen, rückten kirchliche
Institutionen näher zusammen. "Hier soll ein Ort der Begegnung mit
spirituellem Angebot sein, an dem ich Informationen bekomme, aber
auch Vertretern aus den verschiedenen kirchlichen Berufen begegnen
kann", sagte Sr. Feuerstein.

"Quo Vadis" solle aber auch ein Treffpunkt für junge Ordensleute
sein: Sie sollen hier die Erfahrung machen, dass sie nicht allein
seien, dass es auch in anderen Ordensgemeinschaften Nachwuchs gebe,
erklärte Sr. Feuerstein mit Blick auf sinkende Berufungszahlen. So
ist z. B. ein "ORDENtlicher Stammtisch" für junge Ordensleute
jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr im Zentrum eingeplant.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) ssc/

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