- 02.02.2012, 12:26:08
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Arbeit bei eisiger Kälte sorgt dafür, dass bei der AK die Telefone heiß laufen
Linz (OTS) - Wer derzeit im Freien oder in schlecht beheizten
Hallen arbeiten muss, ist nicht zu beneiden. Die frostigen
Temperaturen sorgen dafür, dass bei der Arbeiterkammer Oberösterreich
die Telefone heiß laufen. Fakt ist: Im Freien muss auch bei minus 20
Grad und eisigem Nordwind gearbeitet werden. Der Arbeitgeber/Die
Arbeitgeberin ist aber verpflichtet, zweckmäßige Kleidung zur
Verfügung zu stellen und für Aufwärmmöglichkeiten zu sorgen.
Am Bau beispielsweise gilt: Die Beschäftigten müssen jederzeit die
Möglichkeit haben, zum Aufwärmen einen witterungsresistenten und auf
mindestens 21 Grad beheizten Raum aufzusuchen. Der Arbeitgeber/Die
Arbeitgeberin muss für die Arbeit im Freien auf seine/ihre Kosten
eine entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung stellen und
gegebenenfalls erneuern.
Im Büro darf die Temperatur (bei geringer körperlicher
Arbeitsbelastung) 19 Grad nicht unterschreiten. Für eine Halle gilt
bei Arbeiten mit hoher körperlicher Belastung eine Mindesttemperatur
von zwölf Grad.
Grundsätzlich sind Arbeitgeber/-innen verpflichtet, für Sicherheit
und Gesundheit der Beschäftigten zu sorgen. Bei Problemen rät die
Arbeiterkammer, sich an den Betriebsrat zu wenden oder das
Arbeitsinspektorat einzuschalten.
Mehr zum Thema "Arbeiten bei Kälte" finden Sie auf
www.arbeiterkammer.com beim Thema Arbeit & Gesundheit.
Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Martina Macher
Tel.: (0732) 6906-2190
mailto:[email protected]
http://www.arbeiterkammer.com
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