Österreichischer Wissenschaftler wird mit Pfizer Forschungspreis ausgezeichnet
Wien (OTS) -
- Österreicher für Forschung an Herzklappenerkrankung prämiert (1)
- Pfizer Forschungspreis wird heute von der Schweizer Stiftung Pfizer Forschungspreis zur Förderung der Grundlagenforschung im medizinischen Bereich vergeben
Bereits zum 21. Mal zeichnet die Schweizer Stiftung Pfizer
Forschungspreis junge WissenschaftlerInnen für ihre herausragenden
medizinischen Forschungsleistungen aus. Der mit 150.000 Schweizer
Franken (rund EUR 125.000) dotierte Preis geht heuer an drei
Forscherinnen und sieben Forscher. Unter den Preisträgern ist dieses
Jahr auch der junge österreichische Wissenschaftler Dr. Benedikt
Weber, der nach seinem Medizinstudium in Innsbruck und mehreren
Auslandsforschungsaufenthalten nun in Zürich forscht.
Die von Dr. Weber und seinem Kollegen vom UniversitätsSpital
Zürich, Dr. Maximilian Emmert, entdeckte Methode ist ebenso elegant
wie bestechend: Anstatt Brustkorb und Herz aufzuschneiden, injizieren
Weber und Emmert eine neue Klappe ins Herz. Sie ist mit körpereigenen
Zellen bestückt, die kurz vor der Operation aus dem Knochenmark
entnommen werden. Deshalb wird sie vom Körper problemlos akzeptiert.
Dies konnten die Forscher im Tiermodell zeigen.
Über die Jahre wurden nun insgesamt 228 Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler mit dem Pfizer Forschungspreis geehrt und mit einem
Preisgeld von rund 5,1 Millionen Schweizer Franken gefördert. Damit
zählt der Pfizer Forschungspreis für Medizin zu den bedeutendsten
Medizin Forschungspreisen in unserem Nachbarland. Dr. Robin Rumler,
Geschäftsführer von Pfizer Österreich: "Die Forschung bildet den Kern
unseres Unternehmens. Tausende Forscher arbeiten bei Pfizer Tag für
Tag an der Vorbeugung, Linderung und Heilung von Krankheiten von
heute und morgen. Die Förderung begabter junger Wissenschaftler und
deren Forschergeistes ist eine wertvolle Investition. Die jungen
ForscherInnen werden für ihre zukunftsweisenden Erkenntnisse geehrt.
Vielleicht liefern ihre Forschungsergebnisse schon bald erste
Antworten auf noch offene Fragen in der Medizin. Ich freue mich, dass
dieses Jahr ein Österreicher unter den Preisträger des renommierten
Pfizer Forschungspreises ist und gratuliere sehr herzlich."
Österreicher forscht an neuer Herzklappe per Katheter
Die Zahl der Herzklappenerkrankungen nimmt weltweit stetig zu. Ein
Hauptgrund hierfür ist der demographische Wandel in unserer
Gesellschaft mit einem steigenden Anteil älterer Menschen. In der
Vergangenheit kam es im Bereich der Behandlung von
Herzklappenerkrankungen zu Fortschritten, jedoch sind nach wie vor
die Verkalkung implantierter Prothesen und die hohe Re-Operationsrate
Problembereiche und Ursache für eine hohe Morbidität bei erkrankten
PatientInnen. Dr. Weber dazu: "Im Forschungsgebiet der regenerativen
Medizin versuchen wir, basierend auf körpereigenen Zellen, lebende,
zum Wachstum befähigte Implantate herzustellen. Im Rahmen einer
Studie ist es uns nun gelungen, Knochenmarkszellen zu entnehmen, auf
ein Herzklappengrundgerüst zu transferieren und in der gleichen
Sitzung, mittels einer minimal invasiven Operationsmethode, in ein
Tiermodell zu reimplantieren. Diese so hergestellten und
implantierten "lebenden" Herzklappen könnten in Zukunft eine völlig
neue Behandlungsstrategie für Patientinnen und Patienten mit
Herzklappenerkrankungen eröffnen."
Preisverleihung 2012 - sechs Forschungsarbeiten ausgezeichnet
In diesem Jahr wurde in den vier ausgeschriebenen Fachbereichen
Herzkreislauf, Urologie und Nephrologie; Infektiologie, Rheumatologie
und Immunologie; Neurowissenschaften und Erkrankungen des
Nervensystems sowie Onkologie je eine Arbeit mit dem Preis geehrt.
Wegen der exzellenten Qualität der eingereichten Forschungsarbeiten
wurden zwei weitere Forschungsarbeiten mit einem Sonderpreis
gewürdigt. Vier der prämierten Arbeiten stammen aus der
Grundlagenforschung, zwei aus der klinischen Forschung.
Die Förderung des Forschergeistes
Ohne medizinischen Fortschritt gäbe es keine neuen
Therapieoptionen. Pfizer fördert daher weltweit innovative
Forschungsprojekte wie z.B. durch die Stiftung Pfizer Forschungspreis
in der Schweiz. Diese Stiftung wurde 1991 als Ausdruck des
Engagements der Firma Pfizer in der pharmazeutischen Forschung
gegründet. Sie vergibt auf Antrag von unabhängigen wissenschaftlichen
Kommissionen vier Forschungspreise. Er geht an junge
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Schweizer
Forschungsinstituten oder Spitälern herausragende und
zukunftsweisende Beiträge im Bereich Grundlagenforschung oder
klinische Forschung erbracht haben.
Die Preisverleihung findet in diesem Jahr am 2. Februar in Zürich,
in feierlichem Rahmen und im Beisein von rund 200 Gästen, statt.
Bildmaterial und weitere Informationen zu den Forschungsarbeiten
(inkl. Original Publikationen), den Preisträgerinnen und Preisträgern
sowie zur Preisverleihung erhalten Sie auf der Website
www.pfizerforschungspreis.ch.
Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt
Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle
Lebensphasen von Mensch und Tier - und das schon seit über 160
Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche (2010: 9,4
Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York, neue
Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise
Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit
arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu
heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 150 Ländern
mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen
Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder:
Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie
Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative
Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika.
Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der
medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über
unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at
(1) Preisträger: Dr. Benedikt Weber und Dr. Maximilian Y. Emmert,
Universitäts Spital Zürich, "Herstellung und Funktion injizierbarer
lebender Herzklappen basierend auf Knochenmarkszellen" im Fachbereich
Herzkreislauf, Urologie und Nephrologie.
Mag. (FH) Christine van den Brink-Dunai
Communications & CSR Manager
Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H.
Tel.: +43 1/521 15 - 673
Mobil: +43 676 892 96 673
Mail: christine.vandenbrink@pfizer.com
Internet: www.pfizer.at














