OTS0044   2. Feb. 2012, 09:34

ÖAMTC: Hilfe für Autolenker beim Kampf gegen Kälte und Eis (Teil 3, +Fotos)

Mit Enteisungsspray, Frostschutzmittel und ein paar kleinen Raffinessen richtig gerüstet


Vereiste Türschlösser, angefrorene Scheibenwischer,
streikende Batterien - besonders für Autofahrer hält die anhaltende
Kälte einige Tücken parat. "Vor allem dann, wenn das Auto im Freien
geparkt wird, sollte man vor der Abfahrt genügend Zeit einplanen",
weiß ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Der Experte gibt Tipps für die
richtige Vorbereitung.

"Ein Eiskratzer sollte in keinem Auto fehlen", rät der
ÖAMTC-Experte. Hier empfiehlt es sich, auf Modelle mit Stiel anstatt
der handflächengroßen Eiskratzer zu setzen, weil das Befreien der
ganzen Windschutzscheibe sonst schnell zur Kletterübung wird. Auf
keinen Fall sollte man zum Abtauen der Scheiben zu einem Kübel heißen
Wasser greifen. "Durch die extremen Temperaturunterschiede entstehen
Spannungen im Glas, im schlimmsten Fall kann die Scheibe sogar
springen", erläutert der ÖAMTC-Techniker. Will man sich das
Eiskratzen ersparen, sind Enteisungssprays eine gute Alternative.
Diese eignen sich ebenfalls hervorragend, um vereiste Türschlösser
abzutauen. Als Notfallvariante kann man auch konzentriertes,
frostsicheres Scheibenwaschmittel über die Windschutzscheibe leeren,
auf längere Sicht ist das allerdings sehr kostenintensiv. Letztere
Vorschläge sind auch auf angefrorene Scheibenwischer anwendbar:
"Diese niemals mit Gewalt von der Scheibe lösen, das beschädigt die
Wischlippen", sagt der ÖAMTC-Techniker. Stattdessen vorsorglich die
Scheibenwischer beim Verlassen des Fahrzeugs aufstellen, dann können
sie gar nicht erst anfrieren. Parkt man sein Fahrzeug außerdem
möglichst windgeschützt, kann man so hartnäckigem Eis vorbeugen.

Auf eine Autowäsche sollte man während der größten Kälte besser
verzichten. Ist die Wäsche unumgänglich, sollte man auf jeden Fall
ein Programm mit anschließendem Trocknungsgang wählen. Vermehrte
Waschgänge sind jedoch häufig auf der Windschutzscheibe notwendig.
"Da die Düsen schon bei geringen Minustemperaturen zufrieren, ist die
Verwendung von Frostschutzmittel unbedingt erforderlich. Bei
arktischen Temperaturen sollte das Frostschutzmittel zumindest auf
minus 25 Grad ausgerichtet sein", empfiehlt der ÖAMTC-Techniker.

Aufpassen muss man dieser Tage auch beim Aufkleben der neuen
Vignette. Seit erstem Februar braucht man für eine Fahrt auf
Österreichs Autobahnen die petrolfarbene Autobahnvignette 2012. Bei
diesen Temperaturen muss man jedoch beachten: "Die Vignette sollte
man bei einer Scheibentemperatur von nicht weniger als fünf Grad
Celsius anbringen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie nicht richtig
haftet, sich gleich wieder ablöst und dadurch ungültig wird", erklärt
der ÖAMTC-Experte. Im Idealfall die Vignette also in einer Garage
anbringen oder, sofern das nicht möglich ist, die Vignette nach einer
längeren Fahrt kleben.

Bei derartigen Temperaturen sollten darüber hinaus Decke und
Handschuhe immer mit ins Auto. Auch ein Ersatzkanister mit
Frostschutzmittel für die Scheibenwischanlage und ein Schneebesen
sind hilfreich.

AVISO:
Fotos zu den Aussendungen sind im Fotoservice des ÖAMTC unter
www.oeamtc.at/presse abrufbar.

(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0044 2012-02-02 09:34 020934 Feb 12 OCP0003 0444




Rückfragehinweis: ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Katrin Pogats
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

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