• 01.02.2012, 13:59:08
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  • OTS0192 OTW0192

Mindestsicherung: Kooperation von BH und AMS trägt Früchte

LR Schmid: Zahl der Mindestsicherungsrichtsatzempfänger sinkt

Bregenz (OTS/VLK) - Seit der Einführung der Mindestsicherung gibt
es in dieser Sache eine enge Zusammenarbeit zwischen den
Bezirkshauptmannschaften und dem Arbeitsmarktservice. Diese
Kooperation trägt bereits erste Früchte, stellt Soziallandesrätin
Greti Schmid fest. Während die Gesamtzahl der Leistungsempfänger
stagniert, ist die Zahl derer, die den Mindestsicherungsrichtsatz
bekommen, zurückgegangen.

Im Jahr 2011 haben 11.056 Personen in Vorarlberg eine Leistung der
Bezirkshauptmannschaft bekommen, davon 8.168 eine
Mindestsicherungsrichtsatzleistung. 2010 waren es 10.415
Leistungsempfängerinnen und -empfänger, von denen 8.515 den
Mindestsicherungsrichtsatz erhielten. "Wir verdanken diese
Entwicklung einerseits der guten Konjunktur und andererseits der
engen Kooperation mit dem AMS", sagt Landesrätin Schmid.

Die Einführung der Mindestsicherung hat - speziell für
Alleinerziehende mit Kindern, aber auch für Alleinstehende und Paare
- eine deutliche Richtsatzerhöhung gebracht. Dementsprechend wurde
erwartet, dass es dadurch zu deutlichen Steigerungen bei der Zahl der
Fälle und bei den Kosten kommen würde. Tatsache ist aber, dass die
Zahlen stagnieren.

Im Jahr 2011 wurden 433 reine Mindestsicherungsempfänger dem AMS
zugewiesen. Davon konnten 115 in den Arbeitsmarkt integriert werden,
das sind 26 Prozent. Landesrätin Schmid: "Das ist ein großer Erfolg
und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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