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OTS0175   1. Feb. 2012, 13:17

FP-Mörz: Künftige Nutzung des Naherholungsgebiets Bisamberg immer noch unklar

Rot-Grün muss sofort eingreifen


Nach wie vor herrsche, entgegen den Zusagen der
Gemeinde Wien gegenüber Bürgern und der Bezirksvertretung Unklarheit
über die künftige Nutzung des Sender- und Magdalenenhofareals am
Bisamberg, berichtet der Bezirksvorsteher-Stellvertreter der
FPÖ-Floridsdorf, Prof. DI Dr. Kurt Mörz.

Nachdem der langjährige Pächter der Villa Magdalenenhof unter
fragwürdigen Umständen und Androhung einer Millionenklage gezwungen
war, von seinem Pachtvertrag zurückzutreten, ist bisher nichts
geschehen. Bekannt wurde nur, dass die Gemeinde Wien, nunmehr zum
zweiten Mal, ein Gutachten über den Bauzustand der Villa
Magdalenenhof erstellen lässt, so Mörz weiter.

Da die Gemeinde als Eigentümerin, dieses Objekt jahrzehntelang
verfallen ließ - im Gegensatz zum Restaurant Magdalenenhof - erhärte
sich nun der Verdacht, dass die Stadt den Denkmalschutz mit der
Begründung, es sei keine Sanierung mehr möglich, umgehen und die
Schleifung veranlassen wolle, befürchtet Mörz.

Hinsichtlich der Gestaltung des Naherholungsgebietes Bisamberg seien
neben der künftigen Nutzung aber auch noch andere Fragen offen. So
sei unklar, wie etwaige Zufahrtsmöglichkeiten zu den
Gastronomiebetrieben aussehen sollen (der gültige Flächenwidmungsplan
weist für die Senderstraße eine Breite von 12m aus). Zudem seien die
Wasserversorgung und die vorhandene Kläranlage schon für die
bisherige Nutzung unzureichend.

Besonders empörend in dieser Angelegenheit sei allerdings die
Verhaltensweise der MA 49 ("Fortsamt und Landwirtschaftsbetrieb der
Stadt Wien"), ärgert sich Mörz. So wurde bereits bei einem "Runden
Tisch" im Jänner 2011(!) durch den Leiter mitgeteilt, das jetzige
Restaurant Magdalenenhof (nach Umbau zu einer Ausflugsgaststätte) und
die Villa Magdalenenhof (nach Umbau zu einem Nobelrestaurant) zur
Neuverpachtung auszuschreiben.

Auch überlege man, die Senderstraße für den Individualverkehr zu
öffnen und parallel dazu einen Wanderweg zu errichten. Ein Konzept
sei fertig. "Geschehen ist, wie von der Gemeinde Wien fast nicht
anders zu erwarten, nichts! Keine Rede mehr von einem angeblich
fertigen Nutzungskonzept", so Mörz, der sich fragt, ob der Leiter des
Fortsamtes bewusst die Unwahrheit gesagt oder aber schlicht keine
Ahnung habe, was in seiner Dienststelle vorgehe.

Dies sei ein typisches Beispiel dafür, welche Missachtung manche
Magistratsdienstellen den berechtigten Anliegen von Bürgern
entgegenbringen, so Mörz, der abschließend die rot-grüne
Stadtregierung auffordert, hier rasch einzugreifen. (Schluss) hn

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0175 2012-02-01 13:17 011317 Feb 12 NFW0002 0355



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