Gemeinsamer Fördertopf von NÖGUS und NÖGKK für Selbsthilfegruppen
Sobotka: Selbsthilfe in Niederösterreich neuen Impuls geben
St. Pölten (OTS/NLK) - Von einem besonderen Meilenstein in der
Kooperation zwischen dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) und
der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK), welcher der Selbsthilfe in
Niederösterreich einen neuen Impuls gebe, sprach
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, Mittwoch,
1. Februar, in St. Pölten bei der gemeinsam mit Elfriede Schnabl,
Obfrau des Dachverbands der NÖ Selbsthilfegruppen, und Gerhard
Hutter, Obmann der NÖGKK, vorgenommenen Präsentation einer
gemeinsamen Förderung von NÖGUS und NÖGKK für sekundär- und
tertiärpräventive Therapien für Mitglieder von Selbsthilfegruppen in
Niederösterreich.
"Die NÖ Landeskliniken sind sehr interessiert daran, dass
Selbsthilfegruppen in ihren Häusern bestens aufgehoben sind, dass
Menschen mit besonders gravierenden oder chronischen Krankheiten
psychologische Unterstützung und gemeinsames Vorgehen angeboten wird,
um ihre Krankheit nicht nur zu akzeptieren, sondern schließlich auch
zu überwinden. Deshalb haben wir auch das selbsthilfefreundliche
Krankenhaus ins Leben gerufen", so Sobotka weiter.
"Bereits bisher setzt der NÖGUS jährlich 150.000 Euro für den
Dachverband der Selbsthilfegruppen ein. Neu ist nun die aktive
Förderung einzelner Projekte durch einen gemeinsamen Fördertopf in
der Höhe von jährlich 50.000 Euro, der zu jeweils 50 Prozent von
NÖGUS und NÖGKK dotiert wird. Damit ist Niederösterreich Vorreiter im
Bereich der Selbsthilfegruppen", betonte der
Landeshauptmannstellvertreter.
2012 kommt das Budget des Fördertopfes den fünf Krankheitsbildern
Herzkrankheiten, Parkinson, Brustkrebs, Morbus Bechterew bzw.
Skoliose und damit 19 niederösterreichischen Selbsthilfegruppen
zugute; gleichzeitig wird das Projekt durch das IMC Krems evaluiert.
Österreichweit haben sich rund 250.000 chronisch Kranke zu
Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen; in Niederösterreich sind es
etwa 30.000, die in 300 Selbsthilfegruppen organisiert sind. Mehr als
zwei Drittel aller Selbsthilfegruppen sind medizinischen
Krankheitsbildern zuzuordnen, das restliche Drittel entfällt auf den
Sozial- und Behindertenbereich.
Nähere Informationen beim Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen
unter 02742/226 44, e-mail info@selbsthilfenoe.at und
www.selbsthilfenoe.at, bzw. beim Büro LH-Stv. Sobotka unter
02742/9005-12221, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, e-mail
eberhard.blumenthal@noe.gv.at.
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
www.noe.gv.at/nlk














