WGKK stellt Einzelpsychotherapie in Wien ein!
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-- Diese Meldung wurde korrigiert --
-- Neufassung in Meldung OTS0163 vom 01.02 --
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Wien (OTS) - Die WGKK sperrt dem größten Versorgungsverband alle
Neuanträge für kassenfinanzierte Einzel-Psychotherapie (627).
Überfallsartig werden die Anträge von der WGKK nicht mehr angenommen.
Vorrausichtlich bis zum Frühjahr 2013.
Das Präsidium der VÖPP protestiert energisch gegen den Druck und
die "Sparmaßnahme" der WGKK zu Lasten der Patienten. Präsidentin Dr.
Jutta Fiegl: "Jahrelang arbeiten und kämpfen wir für
Kassenpsychotherapie und plötzlich aus Budgetgründen ein STOP - eine
Katastrophe für sozial bedürftige Patienten. Als ob über Nacht
Herzoperationen eingestellt würden."
Die Kürzung betrifft in Wien 225.000 Patienten jährlich (aktuelle
Studie des HVST), Tendenz stark steigend, die belastende und
gefährliche (s. Sonneck G. 1997) psychische Erkrankungen erleiden -
im Gegensatz zu den stagnierenden somatischen Erkrankungen.
War die Versorgung mit Psychotherapie aufgrund der restriktiven
Kontingentierung schon bisher fragwürdig und ungerecht, versagt die
WGKK nun noch mehr Beitragszahlern die vor 20 Jahren beschlossene,
gesetzlich vorgesehene voll bezahlte Psychotherapie. Gerechtigkeit -
auch in Zeiten wie diesen - sieht anders aus.
Sonneck Gernot (Hg.): Krisenintervention und Suizidverhütung.
Facultas, Wien 1997 (4)
Vizepräsident
Vereinigung Österr. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
(VÖPP)
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Tel.: 0664 / 922 32 22,
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