• 01.02.2012, 11:40:54
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  • OTS0117 OTW0117

Resolution des Vorstandes der GÖD vom 1. Februar 2012

Wien (OTS) - Die derzeit stattfindende Debatte zum Sparpaket führt
zu großer Verunsicherung in der Kollegenschaft. Einzelmaßnahmen
werden - von wem auch immer - lanciert, um in der Öffentlichkeit
Stimmung gegen den Öffentlichen Dienst zu machen. Wir verlangen
Sachlichkeit in der Debatte und Wertschätzung gegenüber allen
öffentlich Bediensteten.

Daher wird von der GÖD eingefordert:

- Es darf kein einseitiges Budgetkonsolidierungspaket zu Lasten der 
   öffentlich Bediensteten geben.
 - Die Budgetkonsolidierung muss ausgewogen, rechtlich haltbar und 
   unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen stattfinden.
 - Erst wenn ein Gesamtpaket vorliegt kann beurteilt werden, ob die 
   eingeforderte Ausgewogenheit gegeben ist. Daher sind umgehend die 
   geplanten Eckpunkte des Konsolidierungspaketes vorzulegen.
 - Gerade in Krisenzeiten ist die Sozialpartnerschaft ein Wert an 
   sich und Garant für Stabilität. Die GÖD fordert daher 
   sozialpartnerschaftliche Verhandlungen über die geplanten 
   Eckpunkte des Konsolidierungspaketes.

Weiters sind die zugesagten Verhandlungen für ein neues
Dienstrecht mit modernen und attraktiven Besoldungsverläufen
unverzüglich fortzusetzen, um noch in dieser Legislaturperiode eine
Umsetzung zu erreichen.

Die GÖD verlangt Verhandlungen über die 599 Vorschläge des
Rechnungshofes zur Verwaltungsreform sofort aufzunehmen.

Rückfragehinweis:
Otto Aiglsperger, GÖD-Presse, Tel.: 01/53 454 - 233

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