• 01.02.2012, 11:18:28
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Leitl: Als Europameister am Arbeitsmarkt vorausschauend handeln!

"Wachstum stützen statt weitere Steuerbelastungen erfinden" - kräftiger Zuwachs bei Beschäftigung Älterer stützt höheres faktisches Pensionsalter

Wien (OTS/PWK080) - Wie die jüngsten Arbeitsmarkt-Statistiken
belegen, konnte Österreich seinen Rang als Europameister mit den
niedrigsten Arbeitslosenzahlen eindrucksvoll verteidigen. Die
österreichische Wirtschaft beschäftigte im Jänner 2012 rund 3,4
Millionen Arbeitnehmer, das sind um 52.000 Menschen, davon 40.000
Ältere, mehr als vor 12 Monaten. Im Gegensatz zur EU, wo die
Arbeitslosigkeit auf einen Rekordwert von 23,8 Millionen Menschen
oder 9,9% gestiegen ist, blieb die Rate in Österreich stabil.

WKÖ-Präsident Christoph Leitl: "Das ist ein eindrucksvolle
Leistung der heimischen Unternehmen. Ich gratuliere den
österreichischen Betrieben und ihren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, denn ihnen ist dieser Meistertitel zu verdanken".

Gerade jetzt, vor dem Hintergrund einer sich eintrübenden
Konjunktur, dürfe man sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen,
warnt Leitl. "Sieger bauen vor. Wir dürfen das europäische
Spitzenranking unseres Arbeitsmarktes jetzt nicht durch falsche
politische Maßnahmen gefährden. Jede Art der Verteuerung von Arbeit,
sei es durch höhere Lohnnebenkosten oder eine weitere Steuerlast für
Betriebe wie etwa eine höhere Körperschafts-, Schenkungs-,
Erbschafts- , Gruppen- oder Vermögenssteuer - so wie das von Seiten
der SPÖ überlegt wird-, ist kontraproduktiv. Ich kann daher nur vor
weiteren Belastungspaketen in der Art, wie sie AK und ÖGB jüngst auf
den Tisch gelegt haben, warnen. Die dramatischen Arbeitslosenzahlen
in den Krisenländern zeigen uns: Arbeitsplätze lassen sich nicht
"herbei steuern oder herbei regeln", wie das ÖGB und AK gerne hätten.
Sie entstehen durch wettbewerbsfähige Betriebe und
beschäftigungsfreundliche Bedingungen."

Der starke Zuwachs bei der Beschäftigung Älterer zeige, dass die
Unternehmen auch hier ihrer Verantwortung nachkommen und dass der
Arbeitsmarkt eine Anhebung des faktischen Pensionsalters gut
verkraften wird.

Leitl: "Was Österreich jetzt braucht, sind nicht neue Steuern,
sondern vernünftige Konsolidierungskonzepte, die ausgabenseitig
ansetzen. Weitere Steuerbelastungen für die Betriebe sind Gift für
die im europäischen Vergleich tolle Beschäftigung." (PM)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich, 
   Stabsabteilung Presse 
   Mag. Rupert Haberson
   T:(+43) 0590 900-4362, 
   F:(+43) 0590 900-263
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/Presse

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