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OTS0096   1. Feb. 2012, 11:02

IT-Trends 2012: Business-IT-Alignment sichert die Zukunft / Social Media werden in die Unternehmens-IT integriert


Für CIOs ist das Business-IT-Alignment, also die
stärkere Vernetzung von Fach- und IT-Bereich, in diesem Jahr der
wichtigste Faktor für die Zukunftssicherung ihres Unternehmens. Auf
Platz zwei der Agenda der Themen steht die Integration von Standard-
und Individualsoftware, gefolgt von Data Quality Management,
Enterprise Content und Master Data Management. Das ergab die IT-
Trends-Studie 2012. Für die 11. Ausgabe der Untersuchung hat
Capgemini im Oktober 2011 die IT-Verantwortlichen von 156
Großunternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu den
wichtigsten Themen in der Unternehmens-IT befragt.

Social-Media-Themen machen großen Sprung nach vorn

Bislang hatten sich der überwiegende Teil der IT-Bereiche mit dem
Phänomen Social Media nur am Rande beschäftigt und das Feld den
Fachabteilungen rund um Marketing und Vertrieb überlassen. Das ändert
sich nun. Die Social-Media-Themen Analyse und Integration gewannen im
Vergleich zur letztjährigen Befragung stark an Bedeutung und
rangieren jetzt nicht mehr im unteren Drittel, sondern im Mittelfeld
der wichtigsten operativen Projekte der IT-Bereiche für 2012: Rund 43
Prozent der CIOs setzen Projekte zur Social-Media-Integration und
knapp 32 Prozent zur Analyse sozialer Medien auf.

Cloud ja, aber nur innerhalb des eigenen Unternehmens

Private Cloud Services haben den Ergebnissen der IT-Trends 2012
zufolge ebenfalls stark an Bedeutung gewonnen. Inzwischen kommen je
nach Bereich um die 25 Prozent der IT-Services aus der Wolke. Trotz
der immer wieder geäußerten Bedenken haben sich Unternehmen nicht
davon abhalten lassen, diese neue Technologie auszuprobieren und in
Teilen in den Regelbetrieb zu integrieren. Dabei sind sie allerdings
den sicheren Weg gegangen: Anstatt auf Services von Dritten zu setzen
(Public Cloud), wurden eigene Clouds aufgebaut. Am weitesten
verbreitet ist der Einsatz von Cloud Services erwartungsgemäß im
Infrastrukturbereich.

Mehr als "die eine IT" im Jahr 2022

Die zunehmende Nutzung von Cloud Services wirkt sich auch auf die IT-
Organisation aus: 38 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass in
zehn Jahren der überwiegende Teil der IT-Services aus der Cloud
beziehungsweise von externen Dienstleistern bezogen wird. Im Zuge
dessen würde die unternehmensinterne IT-Einheit auf ein Minimum
reduziert und wäre in erster Linie für die Integration und das
Anforderungsmanagement zuständig.

Ein anderes Szenario fand noch mehr Befürworter: Knapp 43 Prozent der
Studienteilnehmer glauben, dass es in zehn Jahren nicht mehr einen
IT-Bereich, sondern zwei geben wird: einen technischen und einen, der
sich um die Geschäftsprozesse kümmert. "Damit würde sich auch die
Rolle des CIO verändern. Derzeit definieren sich die meisten zur
Hälfte als Dienstleister, der IT-Services bereitstellt, und zur
Hälfte als Business Partner des Managements, der geschäftliche
Anforderungen in IT-Lösungen umsetzt. CIOs zweifeln aber daran, dass
sie diesen Spagat auf Dauer meistern können. Deshalb gehen viele
davon aus, dass die Rolle geteilt wird", kommentiert DI Bernd
Bugelnig, Vice President bei Capgemini in Österreich.

IT-Eigenleistung erneut gestiegen

Nachdem viele Unternehmen angesichts der Finanzkrise und der
unsicheren wirtschaftlichen Lage ihre Eigenleistung 2010 drastisch
gesenkt hatten, teilweise um bis zu 20 Prozentpunkte, kehrte sich
dieser Trend zwölf Monate später wieder um. Seitdem steigt die
Eigenleistung der IT-Abteilungen, in diesem Jahr vor allem im Bereich
Application Management (plus 10,7 Prozentpunkte), gefolgt vom
Infrastructure Management (plus 7,5 Prozentpunkte). Die
unternehmensinterne Softwareentwicklung zog dagegen nur um 6,4
Prozentpunkte an. "Damit ist die Eigenleistung fast wieder auf dem
Niveau von 2009 angekommen. Wenn sich die Dreijahreszyklen von
Erhöhung und Reduzierung so fortsetzen wie in der Vergangenheit, hat
die IT-Eigenleistung jetzt ein Zwischenhoch erreicht und wird im
kommenden Jahr deutlich sinken", so Bugelnig.

Die vollständige Studie im PDF-Format: 
www.at.capgemini.com/insights/it-trends/
Die beiden Grafiken zum Download (400dpi): 
www.at.capgemini.com/news-events/news/it-trends-2012 (alle anderen 
Studiengrafiken auf Anfrage)
Vergrößern
Die Vorabmeldung vom Dezember 2011 zur Situation der IT-Budgets 2012:
http://ots.de/IihK5
Vergrößern
Der IT-Trends-Blog: 
www.de.capgemini.com/it-trends-blog/
Foto von Bernd Bugelnig: 
www.at.capgemini.com/presse/fotos/

Über Capgemini

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weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung,
Technologie-Services sowie Outsourcing-Dienstleistungen. Im Jahr 2010
betrug der Umsatz der Capgemini-Gruppe 8,7 Milliarden Euro. Gemeinsam
mit seinen Kunden erstellt Capgemini Geschäfts- wie auch
Technologielösungen, die passgenau auf die individuellen
Anforderungen zugeschnitten sind. Auf der Grundlage seines weltweiten
Liefermodells Rightshore(R) zeichnet sich Capgemini als
multinationale Organisation durch seine besondere Art der
Zusammenarbeit aus - die Collaborative Business Experience(TM).

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