• 01.02.2012, 10:55:42
  • /
  • OTS0092 OTW0092

FPK-Trettenbrein: Auch Arbeiterkammer soll ihren Sparbeitrag leisten!

Aufgeblähte Bürokratie in AK durchforsten

Klagenfurt (OTS) - FPK-Arbeitnehmervertreter LAbg. Harald
Trettenbrein stellt sich heute hinter LH Gerhard Dörfler und fordert
von AK-Präsident Günther Goach mehr Effizienz im Umgang mit
Förderungsgelder des Landes ein. Es sei blamabel für die
Arbeiterkammer, dass die Landesregierung der AK nun nachweislich
vorlebt wie man Förderungen mit weniger bürokratischem Aufwand
ausbezahlt. Immerhin werden durch die Abwicklung und Ausbezahlung der
Pendlerförderung durch die Landesregierung nun nachweislich jährlich
300.000 Euro eingespart.

Es sei daher wohl nur recht und billig, dass der Landeshauptmann nun
auch die Fördergelder für den Konsumentenschutz genauer unter die
Lupe nimmt. "AK-Präsident Goach ist aufgefordert der Öffentlichkeit
zu erklären, weshalb der Konsumentenschutz in Salzburg um 100.000
Euro abgewickelt wird, die Kärntner Arbeiterkammer hingegen
sagenhafte 360.000 Euro benötigt. Hier liegt wohl einiges im Argen",
ärgert sich Trettenbrein und wirft Goach, der ja auch
stellvertretender SPÖ-Parteiobmann der SPÖ ist, vor, die
Arbeiterkammer immer mehr als Vorfeldorganisation der SPÖ zu
missbrauchen. Die Fördergelder sollen beim Konsumenten ankommen und
nicht in aufgeblähten Strukturen versickern, verlangt Trettenbrein
eine Durchforstung der aufgeblähten Bürokratie in der Arbeiterkammer.

Auch die Arbeiterkammer könne ihren Sparbeitrag leisten. So wären,
würde der AK-Präsident auf die ständige Eigenwerbung verzichten,
500.000 Euro locker einzusparen, zeigt sich Trettenbrein überzeugt.
Goach wäre gut beraten sich auf seine wirklichen Aufgaben als
Arbeitnehmervertreter zu konzentrieren. So sollte er dafür kämpfen,
dass endlich die Kosten für die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz für
Arbeitnehmer steuerlich absetzbar gemacht werden oder dass "gleicher
Lohn für gleiche Arbeit" nicht zum Schlagwort verkommen. Aber anstatt
sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen, geht es
dem AK-Präsidenten um parteipolitische Scharmützel. "In Kärnten
haben wir leider zwei Präsidenten, die die Zwangsbeiträge ihrer
Mitglieder zur Selbstdarstellung und für parteipolitisch motivierte
Aktionen missbrauchen", verweist Trettenbrein auch auf den
WK-Präsidenten. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel