• 31.01.2012, 18:46:35
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Kommentar zur den Gründen der Schlecker-Pleite

Berlin (ots) - Jetzt sagen alle, die es schon immer gewusst haben,
Schlecker sei einfach too big to handle gewesen, also zu groß, um von
einem eingetragenen Kaufmann noch allein geführt werden zu können.
Aber so wie es den Größenwahn an den Finanzmärkten gibt, so gibt es
ihn auch in jedem anderen Bereich. Es wird immer Leute geben, die
ihre Kräfte anspannen, Riesiges leisten, dann aber durchdrehen und
jedes Jahr neue Rekorde sehen möchten. Erfolg ist auch nur eine
Droge. Too big to handle ist mörderisch für Schlecker und seine
Angestellten. Das die vergangenen Jahre über praktizierte Prinzip
too big to fail (zu groß, um zu scheitern) reißt ganze Gesellschaften
in den Abgrund. Ein Lob dem "eingetragenen Kaufmann"!

Rückfragehinweis:
Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
[email protected]

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