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Fun und Action - Neues von der Internationalen Spielwarenmesse Nürnberg

Nürnberg (OTS) - Beitrag: 1:43 Minuten

Anmoderationsvorschlag: Spielzeug ist ein richtiger Absatzrenner. Allein im letzten Jahr stieg der Umsatz der Branche in Deutschland auf rund 2,7 Milliarden Euro. Besonders auffällig dabei: Statt zu Computer- und Videospielen greifen Eltern wieder eher zu klassischem Spielzeug. Mehr über diesen Trend verrät uns zur Nürnberger Spielwarenmesse (01. bis 06. 02.2012.) Uwe Hohmeyer.

Sprecher: Wenn es ums Kinderspielzeug geht, haben Eltern
heutzutage ganz bestimmte Vorstellungen, sagt der PLAYMOBIL-Chefentwickler Bernhard Hane.

O-Ton 1 (Bernhard Hane, 0:28 Min.): "Wichtig natürlich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität eines Spielzeugs, aber an oberster Stelle steht Sicherheit und Beschaffenheit der Materialien. So werden zum Beispiel alle unsere Produkte, die in Kindes-Hand kommen, vorher getestet. Es gibt da Normen, die wir natürlich hundertprozentig einhalten, sodass beim Spiel keine Verletzungsgefahr besteht, sodass beim Spiel auch keine Stoffe aus den Artikeln austreten, die eventuell zu Krankheiten führen könnten."

Sprecher: Genau deshalb produziert das fränkische Familienunternehmen sein Spielzeug ausschließlich in Europa.

O-Ton 2 (Bernhard Hane, 0:21 Min.): "Und in diesem Jahr setzen wir unter anderem auf Reiterhof und Ponyhof für unsere Pferdefreundinnen. Es gibt das Polizeiteam, was verstärkt wird, denn die Polizeiwelt haben wir ja schon im Prinzip immer in unserem Sortiment. Die Saurier sind aufgefrischt worden. Und ganz interessant wird der Wilde Westen sein: Den haben wir völlig neu überarbeitet."

Sprecher: Alle rund 130 Neuheiten sind auf der Internationalen Spielwarenmesse zu sehen, darunter passend zur Europameisterschaft eine Fußball-Arena im Koffer.

O-Ton 3 (Bernhard Hane, 0:06 Min.): "Einfach aufklappen, einfach spielen, einfach gewinnen - und dann zum Schluss alles wieder eingeräumt und schön aufgeräumt, das freut natürlich die Eltern."

Sprecher: Aber auch an das zweite sportliche Großereignis in
diesem Jahr wurde gedacht: die Olympischen Spiele im Sommer in London. Obwohl:

O-Ton 4 (Bernhard Hane, 0:19 Min.): "Man muss ehrlicherweise
sagen, dass die PLAYMOBIL-Figur ja nicht die beweglichste ist, die es gibt. Das heißt, es fehlen ihr Knie- und Armgelenke. Aber wir haben uns trotzdem an das Thema gewagt, haben fünfzehn Sportarten umgesetzt, sodass man sich auch in diesen Figuren beim Nachspielen identifizieren kann."

Interview: 2:34 Minuten

Anmoderationsvorschlag: Spielzeug ist ein richtiger Absatzrenner. Allein im letzten Jahr stieg der Umsatz der Branche in Deutschland auf rund 2,7 Milliarden Euro. Besonders auffällig dabei: Statt zu Computer- und Videospielen greifen Eltern wieder eher zu klassischem Spielzeug. Mehr über diesen Trend verrät uns zur Nürnberger Spielwarenmesse (01. bis 06. 02.2012.) der Chefentwickler des fränkischen Familienunternehmens PLAYMOBIL, Bernhard Hane, hallo.

Begrüßung: "Hallo zusammen!"

1. Herr Hane, was erwarten Eltern heutzutage von einem guten Spielzeug?

O-Ton 1 (Bernhard Hane, 0:29 Min.): "Wichtig natürlich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität eines Spielzeugs, aber an oberster Stelle steht Sicherheit und Beschaffenheit der Materialien. So werden zum Beispiel alle unsere Produkte, die in Kindes-Hand kommen, vorher getestet. Es gibt da Normen, die wir natürlich hundertprozentig einhalten, sodass beim Spiel keine Verletzungsgefahr besteht, sodass beim Spiel auch keine Stoffe aus den Artikeln austreten, die eventuell zu Krankheiten führen könnten."

2. Wo stellen Sie denn Ihre Produkte her?

O-Ton 2 (Bernhard Hane, 0:30 Min.): "Wir haben im Prinzip in
Europa mehrere Werke, wo produziert oder verarbeitet wird. Unser Hauptwerk ist in Dietenhofen, da werden vor allen Dingen großvolumige Teile gespritzt. Aber genauso interessant ist für uns: Auf der Insel Malta steht ein großes Werk, und aus Malta kommen alle PLAYMOBIL-Figuren, die es jemals in allen Schachteln gegeben hat. Es gibt noch Werke in Spanien, es gibt auch noch ein Werk in Tschechien: Das sind zum Beispiel alles Werke, wo weiter verarbeitet wird."

3. Was präsentieren Sie in diesem Jahr auf der Nürnberger Spielwarenmesse?

O-Ton 3 (Bernhard Hane, 0:38 Min.): "Das ist für uns ein ganz wichtiger Termin im Jahr und natürlich auch ein Highlight: Da entscheidet der Käufer, ob es nun ein Erfolg wird oder nicht. Und in diesem Jahr setzen wir unter anderem auf Reiterhof und Ponyhof für unsere Pferdefreundinnen. Es gibt das Polizeiteam, was verstärkt wird, denn die Polizeiwelt haben wir ja schon im Prinzip immer in unserem Sortiment. Die Saurier sind aufgefrischt worden. Und ganz interessant wird der Wilde Westen sein: Den haben wir jahrelang hintenangestellt, aber wir sind der Meinung und haben auch bei Kindern gefragt, dass es mal wieder an der Zeit wäre, dieses Thema hervorzuheben und haben das völlig neu überarbeitet."

4. Was ist denn Ihr ganz persönlicher Favorit in diesem Jahr?

O-Ton 4 (Bernhard Hane, 0:22 Min.): "Im Prinzip hängt an jedem Artikel irgendwo das Herz. Aber die Fußballeuropameisterschaft wartet ja in diesem Jahr, und ich hoffe, mit tollen Spielen und vielleicht werden wir auch etwas gewinnen, aber wir haben unser Fußballspiel in einen Klappkoffer verpackt. Also einfach aufklappen, einfach spielen, einfach gewinnen - und dann zum Schluss alles wieder eingeräumt und schön aufgeräumt, das freut natürlich die Eltern."

5. Neben der Fußball-EM gibt's in diesem Jahr mit den
Olympischen Spielen noch ein zweites sportliches Großereignis. Welche Rolle spielen die denn bei Ihnen?

O-Ton 5 (Bernhard Hane, 0:20 Min.): "Man muss ehrlicherweise
sagen, dass die PLAYMOBIL-Figur ja nicht die beweglichste ist, die es gibt. Das heißt, es fehlen ihr Knie- und Armgelenke. Aber wir haben uns trotzdem an das Thema gewagt, haben fünfzehn Sportarten umgesetzt, sodass man sich auch in diesen Figuren beim Nachspielen identifizieren kann."

PLAYMOBIL-Chefentwickler Bernhard Hane war das. Vielen Dank für
das Gespräch!

Verabschiedung: "Gern geschehen!"

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Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

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