OTS0238   31. Jan. 2012, 15:04

Steindl: Penz wird zum Mühlstein für die VPNÖ

Sämtliche Vorwürfe zu den Jagden in Allentsteig und den Bestechungsversuchen in Gföhl sind bis heute unkommentiert


VP-Landtagspräsident Johann Penz hat in den
letzten Tagen und Wochen für heftige Schlagzeilen gesorgt.
SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl erinnert daran, dass Penz
zu fraglichen Konditionen an Jagden in Allensteig teilgenommen haben
soll und der FPÖ in Gföhl laut Medienberichten für die Zustimmung zu
Gebührenerhöhungen im Gemeinderat 20.000 Euro zur Verwendung für das
FPÖ-geführte Infrastrukturressort geboten haben soll.

"Das Verhalten von Penz zeigt ein Sittenbild für die Politik der ÖVP
NÖ: Anscheinend ist man nicht abgeneigt, sich da und dort kostenlos
zu bedienen - und wenn die ÖVP NÖ ihren Willen nicht durchsetzen
kann, dann schreckt man offenbar auch nicht davor zurück, mit
Methoden wie in Gföhl nachzuhelfen", hält Steindl zur Causa Penz
fest.

Immer mehr FunktionärInnen der VPNÖ sind mit einer solchen Art
Politik zu machen, nicht einverstanden. "In den letzten Tagen haben
sich auch bei uns VP-FunktionärInnen gemeldet und sich klar von
dieser Art der Politik distanziert - Penz wird offenbar zum Mühlstein
der ÖVP NÖ", so Steindl weiter: "Landtagspräsident Penz soll endlich
Rückgrat beweisen und zu den Vorwürfen klar Stellung beziehen,
durchtauchen und aussitzen funktioniert nicht. Falls er weiter
schweigt, wertet die SPÖ NÖ das als Schuldeingeständnis - dann muss
Penz Konsequenzen ziehen und alle seine politischen Ämter
zurücklegen."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0238 2012-01-31 15:04 311504 Jän 12 NSN0002 0240



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