- 31.01.2012, 14:00:22
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Waldner: "Entwicklungskooperation mit Nicaragua auf neuen Wegen"
Staatssekretär Waldner besucht das Partnerland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Wien (OTS) - "Die Kooperation Österreichs mit Nicaragua im Rahmen
der Entwicklungszusammenarbeit hat in den vergangenen 25 Jahren auch
zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Nicaragua
beigetragen", so Staatssekretär Waldner anlässlich seiner
Projektreise nach Nicaragua. Die gemeinsamen Erfolge erleichtern das
geplante Auslaufen der Landesstrategie bis Ende 2013. "Über
Wirtschaftspartnerschaften, Projekte von
Nichtregierungsorganisationen und EU-Programme werden wir weiterhin
mit Nicaragua verbunden bleiben und bereits Erreichtes absichern. Wir
bleiben starke Partner", betonte Staatssekretär Wolfgang Waldner.
"Nicaragua ist auf einem guten Weg. Die extreme Armut ist in den
letzten Jahren gesunken und auch im Gesundheitsbereich wurden
beachtliche Erfolge erzielt", hielt der Staatssekretär fest. "Die
Programme der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit haben vor
allem die ländliche Entwicklung, den Gesundheits- und
Bildungsbereich, sowie den Privatsektor gestärkt" erwähnte Waldner
nach seinen Gesprächen in Managua. So helfen zum Beispiel
österreichische Programme an der Ackerbaugrenze zum Regenwald kleinen
landwirtschaftlichen Betrieben dabei, auf ökologische Anbaumethoden
umzustellen.
"Ein Blick zurück zeigt, dass die österreichische Unterstützung
von kleinen und mittleren Unternehmen die lokale
Wirtschaftsentwicklung angeregt hat und neue Arbeitsplätze geschaffen
wurden. Davon haben vor allem Jugendliche und Frauen profitiert",
freut sich Brigitte Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der
Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit die den Staatssekretär auf seiner Reise
begleitet.
"Die Wartelisten für Operationen haben sich um die Hälfte
verkürzt, mehr als 90 Prozent aller Kinder werden jährlich geimpft,
60 Prozent aller werdenden Mütter erhalten Schwangerschaftsvorsorge.
Das sind Massnahmen die den schwächsten Teilen der Bevölkerung
wirklich helfen", setzt die ADA Geschäftsführerin fort.
"Bis Ende 2013 wird das bilaterale Engagement in einem mit den
Partnerinstitutionen abgestimmten Prozess abgeschlossen. Großen Wert
legen wir dabei auf die Absicherung der erreichten Erfolge und die
Einbettung der Programme in weiterführende Kooperationen etwa mit
anderen Gebern. Im Einklang mit den Prioritäten der Europäischen
Union wird sich die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit in
Zukunft auf die Partnerländer in Afrika konzentrieren. Mit dieser
geografischen Fokussierung kommt Österreich den Empfehlungen des
Entwicklungshilfeausschusses der OECD und den Grundsätzen
internationaler Arbeitsteilung nach", so Waldner abschliessend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
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