- 31.01.2012, 13:59:01
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VP-Juraczka/Leeb ad Stadthallenbad: Der nächste Wiener Bauskandal und keiner will es gewesen sein
Wien (OTS) - Die Intention des von ÖVP und FPÖ beantragten
Sondergemeinderatsauschusses war Licht ins Dunkel rund um das Chaos
bezüglich der Sanierung des Stadthallenbades zu bringen. "Die
Verantwortlichen verwickelten sich jedoch in Widersprüche. Der
nächste Wiener Bauskandal und keiner will es gewesen sein", so ÖVP
Wien Stadtrat Juraczka und Ausschussmitglied, LAbg. Isabella Leeb.
Stadtrat Oxonitsch, Sportamtsleiterin Hofmann, die pikanterweise
morgen ihren neuen Job als kaufmännische Leiterin der Wiener
Stadthalle antreten wird und Wien Holding Chef Hanke beteuerten, dass
sie bis Dezember keinerlei Kenntnis über Mängel und Mehrkosten in der
Stadthalle hatten. Erst als sie am 18. Jänner diesen Jahres seitens
Generalplaner und Bauaufsicht keine klaren Aussagen bezüglich eines
Fertigstellungtermins erhielten, sahen sie sich gezwungen die
Notbremse zu ziehen und den Bau einzustellen. Zudem sollen bis zum
Zeitpunkt der Baueinstellung erst 12,63 Millionen Euro bei der
Sanierung des Stadthallenbades verbaut worden sein, obwohl das Bad
kurz vor der Fertigstellung steht.
"Stadtrat Oxonitsch beteuerte, dass die budgetierten Baukosten von
17,5 Millionen mit der Überschreitung von 20 Prozent eingehalten
werden können. Dies wäre ein erfreuliches Novum in der Geschichte der
Stadt. Allein die Erfahrung bei anderen Großbauprojekten lässt
Zweifel mehr als angebracht erscheinen", so die beiden weiter.
"Wir werden daher eine umfangreiche schriftliche Anfrage an den
zuständigen Stadtrat Oxonitsch richten. Unseren Fragenkatalog werden
wir selbstverständlich auch dem Kontrollamt zu Verfügung stellen, das
trotz Ankündigung der Stadt zu unserem Befremden bis dato noch gar
nicht eingeschaltet wurde", so die beiden abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]
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