OTS0143   31. Jan. 2012, 11:54

SPÖ Kaiser: Wir müssen unsere Gemeinschaft vor den Straches und Scheuchs schützen!

BPr Fischer täte gut daran, Ordensverleihung an Strache zu überdenken. Versuch sich Märtyrerstempel aufzudrücken ist Bruch aller moralischer Regeln einer solidarischen Gemeinschaft.


Eine umfassende und unmissverständliche
Entschuldigung für seine in jeder Hinsicht völlig unangebrachten
Vergleiche mit der Verfolgung und Ermordung tausender Menschen in der
Zeit des Nationalsozialismus fordert Kärntens SPÖ-Vorsitzender LHStv.
Peter Kaiser von FPK-Obmann Strache.

"Wer unfähig ist zu erkennen, dass dieser abscheuliche Versuch sich
selbst den Märtyrerstempel aufzudrücken, einen Bruch von moralischen
Regeln darstellt, die unsere solidarische Gemeinschaft schützen, hat
jedes Recht verwirkt, Teile dieser Gemeinschaft politisch zu
vertreten", macht Kaiser deutlich.

Er, Kaiser, fordert in diesem Zusammenhang Bundespräsident Heinz
Fischer auf, die Kriterien zur Vergabe von hohen
staatsrepräsentativen Auszeichnungen, wie sie der FPÖ-Obmann erhalten
sollte, intensiv zu überdenken. "Jemanden, der alle Grenzen
moralischen Verantwortungsbewusstseins überschreitet, wie Strache es
getan hat, darf eine solche Auszeichnung in einer solidarischen, die
Menschen vor Unrecht schützenden Gemeinschaft, niemals zuteil
werden", so Kaiser.

Überhaupt hat Kaiser Null Toleranz für die den Rechtspopulisten
eigene Unart der versuchten Täter-Opfer-Umkehr. "Es sind die Straches
und Scheuchs, die mit ihrer hetzerischen, machtbesessenen Art von
Politik, ständig provozieren", stellt Kaiser fest.

"Dieser politischen Provokation entgegenzutreten und die Menschen
davor zu schützen, muss die Aufgabe aller verantwortungsbewussten
politischen Kräfte, allen voran der Sozialdemokratie sein", so Kaiser
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0143 2012-01-31 11:54 311154 Jän 12 DS90001 0230



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