• 31.01.2012, 09:29:16
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Fachverband UBIT fordert bessere Standortpolitik für IKT-Leitbetriebe

Obmann Harl: "Rumänien konnte durch klare IKT-Ausrichtung mehr Betriebe ins Land holen"

Wien (OTS/PWK072) - Im Rahmen des "International eGovernment
Cooperation Forum 2012", das am 27. Jänner von der Außenwirtschaft
Österreich in der Wirtschaftskammer Österreich veranstaltet wurde,
gab der rumänische IKT-Minister, Valerian Vreme, im persönlichen
Gespräch mit UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl Einblick in
erfolgreiche IKT-Maßnahmen in Rumänien. "Rumänien hat es geschafft,
durch steuerliche Anreize und Förderungen zahlreiche IKT-Leitbetriebe
wie Oracle, HP, Ericsson oder Huawei ins Land zu holen und damit die
Zukunft des Wirtschaftsstandortes zu sichern", so der Obmann des
Fachverbands Unternehmensberatung und IT der WKÖ (UBIT). "Durch die
konsequente IKT-Strategie und einen eigenen IKT-Minister konnte
dieses Ziel erreicht werden und genau hier müssen wir auch in
Österreich ansetzen", so Alfred Harl weiter.

Österreichischer IT-Nachwuchs notwendig
Zentraler Erfolgsfaktor im rumänischen IKT-Bereich ist die
Sicherstellung geeigneter Fachkräfte durch konsequente Investitionen
im Schulbildungssystem sowie in der Aus- und Weiterbildung der
Jugend. "Das Thema der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften
ist auch eines der strategischen Zukunftsthemen für den Standort
Österreich und seine Wettbewerbsfähigkeit. Viele IT-Experten werden
bis 2020 pensioniert und es folgen zu wenig junge Berufseinsteiger
nach. Dieser Entwicklung steuert der Fachverband UBIT durch Aufzeigen
der Zukunftschancen für Jugendliche und vor allem für Frauen am
IT-Markt Österreich entschieden entgegen", erklärt Fachverbandsobmann
Harl das Ziel eines bildungs- und beschäftigungspolitischen Wandels
im Interesse der gesamten Wirtschaft, das auch durch die
Informationskampagne "IT-Offensive 2020" des Fachverbandes UBIT
unterstützt wird.

IKT-Ministerium für Österreich
Am Beispiel Rumänien, das unter anderem keine steuerlichen Abgaben
für IT-Beschäftigte verlangt, zeigt sich die Wichtigkeit für einen
eigenen IT-Regierungsverantwortlichen auf Bundesregierungsebene, der
die erforderlichen Maßnahmen koordiniert und vorantreibt. "Wenn wir
auch weiterhin zu den Top-Wirtschafts- und Industriestandorten zählen
wollen, brauchen wir einen IKT-Minister, der sich für die Interessen
unserer IKT-Leitbetriebe einsetzt und optimale Standortbedingungen
bei Beschäftigung, Steuerpolitik und Infrastruktur ermöglicht", so
Harl abschließend. (JR)

Mit knapp 54.000 Mitgliedern gehört der Fachverband
Unternehmensberatung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten
Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die
Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen
Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Buchhaltung wahr.
Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem
Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Seit 2009
engagiert sich der Fachverband im Rahmen der Informationskampagne
'IT-Offensive 2020' für mehr Fachkräfte
in der IT-Branche. Mehr unter www.ubit.at und
www.it-offensive2020.at.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT)
Mag. (FH) Christina Lukesch
Tel.: 05 90 900-4920
E-Mail: [email protected]

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