Staatssekretär Waldner vereinbart verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Kolumbien
Millionenaufträge für die heimische Wirtschaft
Wien/Bogota (OTS) - Im Rahmen seiner Lateinamerika-Reise traf
Staatssekretär Waldner für ein Arbeitsgespräch mit dem
kolumbianischen Vizepräsidenten Garzón zusammen. "Ich habe die
bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Kolumbien, die
Bemühungen um die Menschenrechtslage in Kolumbien und die am heutigen
Tag in Bogotá stattfindende 6. Runde des
EU-Kolumbien-Menschenrechtsdialogs mit dem Vizepräsidenten erläutert"
so der Staatssekretär und weiter, "Mit ihm, dem früheren
Gewerkschafter Garzón, hat Kolumbien eine starke Stimme für
Menschenrechte".
Staatssekretär Waldner und Wirtschaftskammerpräsident Leitl
bereisen Lateinamerika mit einer rund 30-köpfigen
Wirtschaftsdelegation. "Österreichische Spitzentechnologie ist in
Kolumbien höchst gefragt", betonte Staatssekretär Wolfgang Waldner.
"Ich habe heute deshalb mit Vizeaußenministerin Mónica Lanzetta Mutis
ein Memorandum of Understanding über unsere künftige wirtschaftliche
und technische Zusammenarbeit unterzeichnet", so der Staatssekretär.
"Bereits am ersten Tag unserer Reise konnten österreichische
Spitzenfirmen Aufträge im Wert von mehr als 44 Millionen Euro in der
österreichischen Botschaft unterzeichnen" hielt Waldner fest.
Österreichische Expertise wäre vor allem in den Bereichen
Wasserkraft, Infrastruktur und Kommunikationsvernetzung besonders
geschätzt.
Bei dem für denselben Tag geplanten Gespräch des Staatssekretärs
mit Gustavo Petro, dem Oberbürgermeister der 8 Millionen-Stadt
Bogotá, sollen Potenziale für weitere österreichische Investionen
ausgelotet werden. "Bogotá ist die größte Stadt der Welt ohne U-Bahn,
aber das soll sich bald ändern" so Waldner. "Kolumbien plant alleine
für das laufende Jahr Verkehrsinfrastrukturprojekte im Wert von 2,4
Milliarden Euro, und die Möglichkeiten für die österreichische
Wirtschaft sind zahlreich" so der Staatssekretär.
Beim Gespräch mit der Vizeaußenministerin sprach Waldner neben
wirtschaftlichen Themen auch den Kampf gegen Drogen in Kolumbien an.
"Wir freuen uns, dass Kolumbien großes Interesse an der in Österreich
ansässigen Anti-Korruptionsakademie signalisiert" so der
Staatssekretär abschliessend.
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