- 30.01.2012, 18:31:38
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Faires und ausgewogenes Angebot für MitarbeiterInnen der E-Wirtschaft
Oesterreichs Energie: Gewerkschaft verschweigt wesentliche Punkte der KV-Gespräche
Wien (OTS) - Die zweite Verhandlungsrunde der
Kollektivvertragsverhandlungen 2012 zwischen Österreichs E-Wirtschaft
und GPA-DJP sowie PRO-GE wurden am 30. Jänner 2012 trotz eines mit
großer Sorgfalt erstellten und ausgewogenen Angebots der
Arbeitgeberseite von der Arbeitnehmerseite abgebrochen. "Das Angebot
liegt für alle Arbeitnehmergruppen über der Inflationsrate und
enthält darüber hinaus mit der Einmalzahlung eine wirksame
Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am
Unternehmenserfolg", erklärte die Generalsekretärin von Oesterreichs
Energie, Barbara Schmidt.
Das Angebot von Österreichs E-Wirtschaft lautet:
Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter und Mindestlöhne
um 3,4 %
Erhöhung der Ist-Gehälter und Ist-Löhne um 3,4 %, und
eine Einmalzahlung in der Höhe von 400 Euro.
In Summe bedeutet dieses Angebot für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter einen Gehalts- und Lohnabschluss, der in seinem Wert
Gehalts- und Lohnabschlüssen anderer Branchen entspricht. Schmidt:
"In ihrer Aussendung zu den KV-Verhandlungen verschweigen die
Arbeitnehmervertreter nicht ohne Grund die Höhe der angebotenen
Einmalzahlung. Zudem haben sich die Arbeitgebervertreter offen für
andere Lösungen gezeigt und den Arbeitnehmern zusätzlich angeboten,
unter Berücksichtigung des hohen Rahmenrechtsstandards in der
Elektrizitätswirtschaft in sozialpartnerschaftliche Detailgespräche
über Fragen des Rahmenrechts einzutreten."
Schmidt: "Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen
gemeinsam Verantwortung für eine leistbare und sichere
Stromversorgung in Österreich sowie für die Arbeitsplatzsicherheit
und -Qualität in der E-Wirtschaft." Die Arbeitgeberseite bekenne sich
in vollem Ausmaß zu dieser Verantwortung, obwohl sich die
Rahmenbedingungen der Elektrizitätswirtschaft bereits im abgelaufenen
Jahr deutlich verschlechtert haben und im laufenden Jahr auch ein
schwerer Konjunktureinbruch bevorsteht. Ein überhöhter KV-Abschluss
könne in Anbetracht der öffentlichen Strompreisdebatte und des
wachsenden regulatorischen Drucks nicht vertreten werden. Die
Gespräche im Rahmen der KV-Verhandlungen werden am 2. Februar 2012
fortgesetzt.
Über Oesterreichs Energie
Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.
Rückfragehinweis:
Oesterreichs Energie Ernst Brandstetter Pressesprecher Tel.: 0043 1 50198 - 260; Mobil: 0043 676 845019260 mailto:[email protected] www.oesterreichsenergie.at
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