- 30.01.2012, 17:39:02
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Förderoffensive unterstützt die Energiewende
Optimale Lösung: Thermische Sanierung und Wechsel auf Holzheizsystem
Wien (OTS) - "Die thermische Sanierung von Haushalten und deren
Umstellung auf erneuerbare und gleichzeitig umweltfreundliche
Heizsysteme sind zwei zentrale energiepolitische Zielsetzungen der
kommenden Jahrzehnte. Ein wichtiger Anstoß für die Energiewende ist
die Förderoffensive für thermische Sanierung 2012 des Umwelt- und
Wirtschaftsministeriums", begrüßt Horst Jauschnegg, Vorsitzender des
Österreichischen Biomasse-Verbandes, das 100 Millionen Euro schwere
Investitionspaket für die Zukunft. "Mit dieser Initiative profitieren
die Wirtschaft und alle Österreicher, denn mit der Vermeidung des
CO2-Ausstoßes wird unserer Umwelt geholfen." Eine optimale Lösung
bedingt neben der thermischen Sanierung auch einen zusätzlichen
Wechsel des Heizsystems auf erneuerbare Energieträger - wie
beispielsweise Holzfeuerungen. Diese Umstellung wird mit Zuschüssen
von bis zu 1.500 Euro gefördert. "Langfristig ergibt sich dadurch
neben der CO2-Einsparung eine enorme Heizkosten-Ersparnis für die
Haushalte", erklärt Jauschnegg.
Preisschere öffnet sich stetig. Ein Vergleich der Kostenvorteile
von Holzbrennstoffen gegenüber Heizöl im Jänner: 52 % bei Pellets,
56 % bei Brennholz und 64 % bei Hackgut. Der Preisvorteil wird weiter
steigen. Dies beweisen auch zahlreiche Analysen und Ankündigungen der
Energieunternehmen. Auch die historische Preisentwicklung zeigt
deutlich, dass die Holzbrennstoff-Preise über die vergangenen Jahre
im Gegensatz zu Erdgas und Heizöl vergleichsweise stabil geblieben
sind (siehe Grafiken). Jauschneggs Rechenbeispiel für einen Haushalt
mit 20.000 kWh Wärmeverbrauch pro Jahr und einem Jahresnutzungsgrad
des Kessels von 80 %: "Mit Heizöl extraleicht entstehen Kosten von
2.342 Euro. Die Pellets-Brennstoffkosten betragen pro Jahr nur 1.132
Euro. Somit ergibt sich eine Ersparnis von 1.210 Euro." Die höheren
Investitionskosten von rund 8.000 Euro einer Pelletsheizung werden
daher nach sieben Jahren eingespielt. "Mit Landes- und
Bundesförderun-gen rentiert sich diese Alternative zu Öl noch
früher", betont Jauschnegg.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Biomasse-Verband,
+43 (0)1 533 07 97 - 0 oder
[email protected]
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