OTS0225   30. Jan. 2012, 16:01

ÖH Uni Graz: Strache-Sager an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten


Das Vorsitzteam der ÖH Uni Graz zeigt sich
schockiert über die Aussage von Heinz Christian Strache "Wir sind die
neuen Juden" am WKR-Ball vergangenen Freitag in Wien. Strache und mit
ihm die FPÖ erreicht damit einen neuen Tiefpunkt in einer an
zweifelhaften Aussagen nicht rar gesäten Politik.

"Das Zusammentreffen rechtsextremer Burschenschaften am
Holocaust-Gedenktag und dieser Sager zeigen, dass einige
PolitikerInnen in Österreich einen beschämenden Umgang mit Geschichte
zeigen", so das Vorsitzteam empört. "Weltweit wurde am Freitag der
Opfer gedachten, während in Wien ein Stell-dich-Ein der europäischen
Rechten sich selbst feierte. Seine Aussage, zustimmend von
hochrangigen FPÖ-Funktionären kommentiert, macht Angesichts der
Millionen Toten des Holocaust sprachlos."

Alle Versuche der FPÖ, sich als "ganz normale Partei" darzustellen,
sind damit gescheitert. Hinter der vermeintlich regierungsfähigen
Partei verbirgt sich eine Politik der Ausgrenzung, des Rassismus und
Antisemitismus. Zu hoffen bleibt, dass eine Regierungsbeteiligung
dieser Partei niemals Realität wird, so das Vorsitzteam abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0225 2012-01-30 16:01 301601 Jän 12 OHG0001 0176



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Stefan Thum
Vorsitzender
Tel.: 0699 / 190 57 425
stefan.thum@uni-graz.at
www.oeh.uni-graz.at

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