- 30.01.2012, 14:58:29
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FCG-Pöltl: Ja zum Sparen, am besten bei halb garen Ideen
Pöltl zu Dörfler: Institutionen, die den sozialen Frieden im Land sichern, dürfen nicht ausgehungert werden!
Wien (OTS) - "Landeshauptmann Dörfler will sparen? Gerne! Er
könnte sich zum Beispiel halb gare Vorschläge sparen, die die
Interessen der österreichischen Arbeitnehmer beschädigen", reagiert
Friedrich Pöltl, Bundesgeschäftsführer der Fraktion Christlicher
Gewerkschafter (FCG) in der vida, auf den jüngsten Angriff Dörflers
auf die Sozialpartnerschaft.
Eine Halbierung der Kammerbeiträge, wie sie Dörfler fordere, würde
zu Lasten der Arbeitnehmer gehen, sagt Pöltl. "Wenn Herrn Dörfler die
Sozialpartnerschaft ein Dorn im Auge ist, soll er es offen sagen,
aber nicht mit Vorschlägen an die Öffentlichkeit treten, die
zwangsläufig ein Weniger an Service und Leistungen für die
Arbeitnehmer bedeuten würden", so Pöltl. "Einschränkungen in der
Betreuung unserer Mitglieder sind für uns jedenfalls keine Option!"
Föderale Struktur muss erhalten bleiben
Ebenso am Ziel vorbei gehen für Pöltl die Überlegungen von
Landeshauptmann Pröll, die Administration der Kammern zu
zentralisieren. "Unser föderalistischer, subsidiärer Aufbau hat gute
Gründe. Wir können damit direkt vor Ort agieren und zielgerichtet auf
die Anliegen unserer Mitglieder eingehen."
Einsparungsmöglichkeiten sieht Pöltl hier auch deshalb nicht, weil
die Kammer für eine effektive Betreuung und Interessenvertretung
ausreichend Personal benötige. "Daran würde auch eine Zentralisierung
nichts ändern."
Generell warnt Pöltl davor, am falschen Ort zu sparen. "Demokratie
und sozialer Friede sind etwas höchst Wertvolles und müssen deshalb
auch etwas kosten dürfen", hält Pöltl nicht zuletzt angesichts der
Diskussion um die Größe des Nationalrats und der Landtage fest. "Wenn
sich nämlich die Institutionen der Republik am Ende selbst
'wegrationalisieren' , wem wäre damit geholfen?"
Rückfragehinweis:
FCG vida
Friedrich Pöltl
Tel: (01) 534 44 79481
www.fcg-vida.at
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