Stichworte: Außenpolitik, Bundeskanzler, EU, Griechenland Channel: Politik
OTS0187   30. Jan. 2012, 14:03

Bundeskanzler Faymann zu Griechenland


"Die Bedingungen, die Griechenland in den
kommenden Jahren zu erfüllen hat, müssen strikt bleiben. Die
Einhaltung dieser Bedingungen werden von der Trojka aus Europäischer
Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer
Zentralbank streng überprüft, überwacht und auch eingefordert",
betont Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann im Vorfeld des
informellen Europäsichen Rates in Brüssel.

Griechenland könne den Staatshaushalt bekanntlich derzeit nicht über
Anleihen auf dem Finanzmarkt refinanzieren. Bis dies wieder möglich
ist, seien glaubwürdige und feuerfeste Hilfsprogramme der
internationalen Gemeinschaft notwendig, um die Eurozone stabil zu
halten. Die Stabilität des gemeinsamen Währungsraums liege auch im
Interesse Österreichs. "Es ist ganz klar, die Bedingungen sind
einzuhalten. Deswegen muss aber niemand beleidigt werden, deswegen
dürfen nicht demokratische Werte ausgehöhlt werden" , so
Bundeskanzler Werner Faymann abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0187 2012-01-30 14:03 301403 Jän 12 NBU0001 0143



Bundespressedienst Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Nedeljko Bilalic
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Tel.: (01) 531 15 - 2104,
0664/88 455 330
nedeljko.bilalic@bka.gv.at

Aussendungen von Bundespressedienst abonnieren: als RSS-Feed per Mail



Errechnete Personen: