- 30.01.2012, 13:25:18
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Weltkrebstag: Der Beitrag der Pharmaindustrie zu sinkender Sterberate und verbesserten Behandlungsmethoden
Wien (OTS) - Sinkende Sterberate, längere Überlebenszeit, 900 neue
Krebsmedikamente in Entwicklung - das Engagement der Pharmaindustrie
zeitigt eindeutige Erfolge im Kampf gegen Krebserkrankungen.
Die Zahl alarmiert: Krebs war mit 25 Prozent im Jahr 2009 die
zweithäufigste Todesursache in Österreich. In Zukunft wird dieser
Prozentsatz aufgrund der alternden Bevölkerung sogar noch steigen.
Dennoch konnten und können im Kampf gegen Krebs beachtliche
Meilensteine durch die Beiträge der Pharmaindustrie errungen werden.
Lebte eine Patientin mit fortgeschrittenem Brustkrebs früher 22
Monate, so lebt sie heute fast dreimal so lange, nämlich
durchschnittlich 58 Monate. Zudem leben über 60 Prozent aller
Krebspatienten heute länger als fünf Jahre. Österreich liegt damit
bei den Überlebenszeiten Betroffener im europäischen Spitzenfeld.
Von der Entwicklung innovativer Medikamente profitieren nicht nur
die Betroffenen: "Neue und richtungsweisende Arzneimittel tragen dazu
bei, die gesamten Gesundheitsausgaben moderat zu halten, da sie viel
effizienter eingesetzt werden können als früher", sagt Dr. Jan Oliver
Huber, Generalsekretär der Pharmig.
Die WHO schätzt, dass die Zahl von heute weltweit ca. 12,7 Mio.
Neudiagnosen bei Krebs bis zum Jahr 2030 auf 21,4 Mio. ansteigen
wird. "Aufgrund der hohen Zahl an Neuerkrankungen bleibt das
Engagement vor allem im Bereich Onkologie auch in Zukunft wichtig, um
substanzielle Erfolge bei der Behandlung Betroffener zu ermöglichen",
so Huber.
Waren es früher einheitliche Therapien zur Behandlung der
unterschiedlichen Krebsarten, so entwickelt die Pharmaindustrie
zunehmend Medikamente, die sich gezielter einsetzen lassen. "Diese
neuen Therapiemöglichkeiten erfordern aber eine intensive Forschung,
die auch in Österreich weiterhin ermöglicht werden muss", betont
Huber. Österreich ist neben Frankreich, der Schweiz und den USA
führend in der Anwendung neuester Krebsmedikamente. Damit
Krebspatienten in Österreich auch in Zukunft nach den aktuellsten
wissenschaftlichen Erkenntnissen therapiert werden können, investiert
die Pharmaindustrie gut 16 Prozent des Umsatzes in Forschung und
Entwicklung und damit mehr als jede andere Branche.
Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 117 Mitglieder (Stand Jänner 2012), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000
Beschäftigte.
Rückfragehinweis:
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel.: 01/40 60 290-20
mailto:[email protected]
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