OTS0023   29. Jan. 2012, 11:05

Steindl: Landesrechnungshofbericht bestätigt dramatischen Anstieg bei externen Beratungskosten für VP-Regierungsmitglieder in NÖ

Kosten für externe Berater stiegen von 15 Millionen auf 24 Millionen Euro


"Die ÖVP-Regierung hat von 2008 bis 2010 für
externe Beratung insgesamt mehr als 24 Millionen Euro ausgegeben,
obwohl man genug kompetente Beamte im NÖ Landesdienst hat, die diese
Aufgabe locker übernehmen könnten. Hier sieht man wieder, dass
Niederösterreich ein Schlaraffenland für Freunderlwirtschaft und
Postenschacher bei den VP-Regierungsmitgliedern ist", kommentiert
SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl einen
Landesrechnungshofbericht über die exorbitanten Kosten für externe
Beratungsleistungen.

"Ursprünglich waren mehr als 15 Millionen Euro veranschlagt, im
Endeffekt waren es dann mehr als 24 Millionen Euro. Tagessätze von
3000 Euro zeigen, dass keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um
externe Berater fürstlich zu belohnen. Wenn man bedenkt, dass
Niederösterreich das höchst verschuldete Bundesland Österreichs ist,
ist das ein glatter Hohn und ein Schlag ins Gesicht für die hart
arbeitende Bevölkerung", so Steindl, der auch die Geheimnistuerei der
VPNÖ kritisiert: "Warum werden die Namen der Berater nicht
veröffentlicht, immerhin handelt es sich um Steuergeld? Landesfürst
Pröll redet gerne von Verwaltungsreform, hier kann er endlich zeigen,
dass er es ernst meint und diese Praktiken ein für alle Mal
abstellen", so Steindl, der in dieser Angelegenheit volle Aufklärung
fordert.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0023 2012-01-29 11:05 291105 Jän 12 NSN0001 0217



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