OTS0001 / 28.01.2012 / 00:10 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Ukraine Foreign Affairs
Stichworte: Börse / Finanzen / International / Medien


Verbesserte Pressefreiheit in der Ukraine wird anerkannt


   Kiew, Ukraine (ots/PRNewswire) -
   Die Ukraine hat sich beim World Press Freedom Index 
[http://en.rsf.org/press-freedom-index-2011-2012,1043.html ], der 
diese Woche veröffentlicht wurde, um 15 Positionen nach oben 
verbessert. Dies reflektiert eine Verbesserung der ukrainischen 
Medienlandschaft im Verlauf eines Jahres, in dem das Land von der 
Weltöffentlichkeit kritisch beobachtet wurde.
   Die Ukraine verbesserte sich von der 131. auf die 116. Position 
dieser internationalen Statistik und steht nun deutlich vor anderen 
ehemaligen Sowjetrepubliken wie Tadschikistan als 122., Russland als 
142., Kasachstan als 154., Usbekistan als 157. and Weissrussland als 
168. von 178 weltweit untersuchten Ländern. Der World Press Freedom 
Index 2011/2012 wurde von der Organisation "Reporter ohne Grenzen" 
erstellt.
   Die Verbesserung der ukrainischen Position im Jahr 2011 spiegelt 
ein entspannteres Arbeits- und Berichterstattungsklima wieder sowohl 
für im Land ansässige Journalisten als auch für solche, die das Land 
während eines Jahres, das von schwierigen langfristigen Themen 
beherrscht wurde, bereiste hatten. Der Prozess gegen Julija 
Tymoschenko wegen Amtsmissbrauchs für die Vereinbarung extrem hoher 
Gaspreise Russland gegenüber im Jahr 2009 ohne Rücksprache mit dem 
Kabinett, wurde auf nationaler wie internationaler Ebene von 
durchgehender kritischer Berichterstattung begleitet, und auch der 
anhaltende Gaskonflikt mit Russland wurde thematisiert.
   "Während wir mit vielen ausländischen Einschätzungen über die 
Freiheit der Medien in unserem Land nicht einverstanden sind, nimmt 
die Regierung der Ukraine die deutliche Verbesserung unserer globalen
Einstufung seitens Reporter ohne Grenzen zur Kenntnis", erklärte ein 
Sprecher des Aussenministeriums.
   "Das letzte Jahr hat gezeigt, dass es Journalisten in diesem Land 
frei steht, über wichtige Themen zu berichten - egal, ob sie dabei 
der Regierung positiv oder negativ gegenüberstehen.
   "Wir fordern dieselben Journalisten auf, auch über die 
wirtschaftlichen Verbesserungen der Ukraine zu berichten, über unsere
Engagement für die europäische Identität und die Fortschritte auf dem
Weg zu einem Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union", so 
der Sprecher.
   Das ukrainische Parlament hat kürzlich ein neues Wahlgesetz 
verabschiedet, das auf den Empfehlungen und Vorschriften des 
Europäischen Rats basiert und sowohl von der Regierung als auch von 
der Opposition befürwortet wird. Dies sollte die Weichen für faire 
und demokratische Wahlen im kommenden Oktober stellen.
   Die EU hat mit einem Handelsvolumen von 40 Milliarden Euro pro 
Jahr ein beträchtliche wirtschaftliche Interessen an der Ukraine. 
Ausserdem werden Gasimporte in erheblichem Umfang durch das Land 
transportiert.
   Das BIP der Ukraine wuchs 2011 um 5,2 Prozent, und die Inflation 
fiel von neun auf fünf Prozent.
Rückfragehinweis:
  Weitere Informationen: Oleg Voloshyn, oavoloshyn@gmail.com,
  +380503165099
	
							
												
							
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